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Baumeister beklagen mehr Zeitdruck

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Autor: walter buchs

charmey «Im Kanton Freiburg kam es durch den vertragslosen Zustand im Baugewerbe zu einer konstruktiven Stärkung der Kontakte und Gespräche mit unseren Gewerkschaftspartnern.» Dies hat der Präsident des Freiburger Baumeisterverbandes (FBV), Jean-Luc Schouwey, am Mittwochabend an der Generalversammlung hervorgehoben. Er bedankte sich bei den Unternehmern, dass sie sich im vertragslosen Zustand an den alten Gesamtarbeitsvertrag gehalten haben, und fügte hinzu: «Entgegen den Voraussagen der Gewerkschaften kam es weder zu einem Abbau der sozialen Errungenschaften noch zu einem Lohndumping.»

Vor den rund 60 anwesendenden Mitgliedern und Gästen gab der FBV-Präsident zu bedenken, dass es mit den heute verfügbaren Mittel wie Planungen, ISO-Zertifizierung, Bautechniken und Kommunikationsmitteln, eigentlich möglich sein sollte, die Zusammenarbeit mit allen im Bauwesen Involvierten, die Erstellung der Bauwerke und die wirtschaftliche Qualität zu verbessern.

Den steigenden Ansprüchen dank Weiterbildung genügen

Leider sei das aber nicht der Fall. Bauherren nähmen sich alle Zeit für ihre Entscheide, die Bauleiter nähmen sich Zeit für die Erarbeitung des Projekts und dann brauche es schliesslich noch Zeit, um die Einsprachen zu behandeln. Es bleibe dann keine Zeit mehr für den eigentlichen Bau, und der Baumeister müsse mit ungenügenden Unterlagen beginnen. Alle sollten sich aber bewusst sein, dass gute Vorbereitung und Zusammenarbeit sowie genügend Zeit der Schlüssel sind für Wirtschaftlichkeit und Qualität.

Direktor Jean-Daniel Wicht kündigte an, dass eine Vergrösserung des Instruktions- und Übungsgeländes Chiemi bei Düdingen vorbereitet werde. Die Verbesserung der Ausbildungsqualität bleibe das Hauptanliegen des Verbandes. Dazu sei auch eine Aufstockung des Personals nötig.

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