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Baustart für neue Wasserversorgung

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Mit der Grundsteinlegung für das neue Reservoir Buechehöchi beginnen morgen die Bauarbeiten für die neue Wasserversorgung. In den nächsten zwei Jahren baut die Einwohnergemeinde Neuenegg die Infrastruktur, um zehn einzelne Wasserversorgungen zusammenzuschliessen. Das Projekt umfasst unter anderem rund zwölf Kilometer neue Leitungen, das neue Reservoir Buechehöchi, zwei neue Pumpwerke sowie die Sanierung und die Erweiterung bestehender Anlagen. An die Gesamtkosten von rund zwölf Millionen Franken steuert der Kanton Bern 2,7 Millionen Franken bei.

«Das Grossprojekt wird die Wasserversorgung für Neuenegg, Thörishaus und die umliegenden Weiler für die nächsten 50 Jahre sicherstellen», sagt Beat Huber. Er ist Sachbearbeiter Umwelt der Gemeinde und Mitglied der Spezialkommission Wasserversorgung. Bisher war die Einwohnergemeinde Neuenegg in Sachen Trinkwasser kantonsweit ein Sonderfall: Auf dem Gemeindegebiet gibt es zehn verschiedene privat oder genossenschaftlich organisierte Wasserversorgungen. «Der Kanton fordert schon lange eine Neuorganisation», so Huber. Dies, weil einige der Wasserversorgungen den gesetzlichen Ansprüchen bezüglich Wasserqualität, Wassermenge oder Löschschutz nicht mehr genügen. Insgesamt bringe die komplizierte Struktur rechtliche und finanzielle Risiken mit sich, die für die Einwohnergemeinde als zuständiger Stelle für die Wasserversorgung nicht eingeschätzt werden könnten. Deshalb werden die Wasserversorgungen jetzt, mit Ausnahme jener der Firma Wander, die unabhängig bleibt, zusammengeschlossen. Die Dorfgemeinde als bisher grösster Versorger von Neuenegg übergibt ihre Anlagen der Einwohnergemeinde, die damit neuer Träger der Wasserversorgung wird. Damit entsteht eine einzige Wasserversorgung für das ganze Gemeindegebiet.

Überregionales Projekt

Das Projekt geht aber über die Gemeindegrenzen von Neuenegg hinaus. «Unsere Wasserversorgung ist bereits heute mit der Wasserversorgung von Köniz verbunden», so Huber. Damit werde die Versorgungssicherheit garantiert. Auch eine Verbindung mit Laupen ist vorgesehen, und zu einem späteren Zeitpunkt ist ein Anschluss ans Leitungsnetz von Mühleberg möglich. «Damit entsteht ein überregiona- les Projekt», so Huber. Mit den Bauarbeiten beginnt die Schlussphase des Projekts: Bis 2014 soll alles fertig sein.

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