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Bauverwalter für drei Gemeinden

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Plaffeien, Oberschrot und Brünisried gehen neue Wege

Autor: Von IMELDA RUFFIEUX

Mit der Anstellung eines überkommunalen Bauverwalters gehen die drei Oberland-Gemeinden neue Wege der Zusammenarbeit. Den Ausschlag für diese Entwicklung gab die Neustrukturierung im Forstwesen, wie Otto Lötscher, Ammann von Plaffeien, auf Anfrage erklärte.Die Gemeinden Oberschrot und Plaffeien hatten bisher in der Person von Pascal Jungo einen gemeinsamen Förster. Mit der Gründung der Revierkörperschaft Schwyberg (siehe FN vom 30. August 2007) wird die Waldarbeit neu organisiert. Das hat auch Auswirkungen auf das kommunale Bauwesen, denn der Förster war bisher zugleich auch für das Bauwesen verantwortlich.

Aufwand wird in Rechnung gestellt

Der neue Bauverwalter wurde in einer 100-Prozent-Stellung von der Gemeinde Plaffeien angestellt. Bearbeitet er Bausachen aus Oberschrot oder Brünisried, werden diese Arbeiten den beteiligten Gemeinden gemäss tatsächlichem Aufwand in Rechnung gestellt.Einen Bauverwalter zu haben bringt viele Vorteile, erklärt Otto Lötscher. «Die Bausachen werden immer komplizierter.» Für einen Gemeinderat, der berufshalber nicht vom Fach komme, sei es immer schwieriger, sich in der Materie und in den Vorschriften, zum Beispiel bei der Baukontrolle, bei Anschlüssen für Wasser und Abwasser, usw. zurechtzufinden. Allfällige, später zu Tage tretende Fehler seien aufwendig zu korrigieren und führten zu mühsamen Verhandlungen über Haftungsfragen.

Flexibler Einsatz

Otto Lötscher weist auch darauf hin, wie hilfreich es ist, jemanden zu haben, der im Bedarfsfall flexibel und rasch einen Bauplatz besichtigen und wichtige Entscheidungen vor Ort treffen könne, damit es nicht zu einem Arbeitsverzug komme.

Andere Lösungen in Plasselb und Zumholz

In allen drei Gemeinden haben die jeweils für das Bauwesen zuständigen Gemeinderäte diese Aufgaben bisher wahrgenommen. Wie Otto Lötscher ausführte, sei man auch mit weiteren Gemeinden für eine Beteiligung in Kontakt gestanden. Zumholz hat vorderhand kein Interesse, weil in dieser Gemeinde derzeit auf dem Bausektor wenig läuft. Plasselb hat es vorgezogen, die Kommunalarbeit nach der Gründung des Forstbetriebs Schwyberg anders zu organisieren.Otto Lötscher schliesst es aber nicht aus, dass sich mit der Zeit auch andere Gemeinden dem überkommunalen Bauamt anschliessen und dessen Dienstleistungen in Anspruch nehmen.

Umfangreiches Pflichtenheft

19 Bewerbungen sind auf die Ausschreibung im Sommer eingegangen. Darunter, wie der Plaffeier Ammann ausführte, einige sehr gute Fachkräfte.In der Person von Manfred Riedo hat die Gemeinde einen Fachmann angestellt. Der 43-Jährige ist gelernter Tiefbau- und Eisenbetonzeichner und arbeitet derzeit als Bau- und Projektleiter im Tief- und Tragwerkbau.Zudem ist er zumindest mit Bauangelegenheiten in Plaffeien vertraut, war er doch selbst lange Mitglied des Gemeinderates und hat in dieser Funktion bereits das Bauwesen betreut.Sein Pflichtenheft umfasst neben den Baukontrollen beispielsweise auch Auskünfte bezüglich Landparzellen, die Kontrolle von Baugesuchen sowie die Zusammenarbeit mit dem verantwortlichen Gemeinderat den Einsatz der Werkhofangestellten, zum Beispiel in Bezug auf den Strassenunterhalt.Manfred Riedo tritt seine neue Stelle am 1. Januar 2008 an.

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