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Beauregards vier Tore in 25 Minuten

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Fussball-Aufstiegsrunde 3./2. Liga: Kerzers brach ein

Autor: Von KURT MING

Kerzers kassierte nun schon zum zweitenmal in Folge vier Gegentreffer, und sein Motor ist damit im Aufstiegsrennen arg ins Stottern geraten. Die Stadtfreiburger stellten in diesem offenen Match die bessere Mannschaft mit dem grösseren spielerischen Potenzial.

Kerzers kann in dieser Saison gegen die «Brasseure» offensichtlich nicht gewinnen. Nach einer Niederlage und einem Unentschieden in der Meisterschaft setzte es gestern im dritten und zugleich wichtigsten Saisonvergleich eine weitere, vielleicht folgenschwere 4:1-Niederlage ab.
Knapp eine Stunde lang hielten die Seeländer den Match auf dem Guinzet bei grosser Hitze offen, dann brach die Mannschaft nach dem Rückstand wie am Mittwoch gegen Central unerklärlicherweise völlig auseinander. Beauregard nutzte die Gunst der Stunde und schoss innert kürzester Zeit gegen die offene und zum Teil langsame Gästeabwehr weitere drei Tore, ehe Routinier Schenk in der Schlussphase mit einem schönen Kopftor wenigstens das Resultat noch etwas verschönern konnte.

Beauregard viel zielstrebiger

Goalie Carlos Fernandez, der auch bei seinem zweiten Heimauftritt keinen Treffer kassieren musste und damit einer der Eckpfeiler seines Teams war, fasste das Geschehen in einem knappen Satz zusammen: «Heute sind wir erstmals als Team aufgetreten und haben 90 Minuten lang gekämpft.» Sie hätten den Sieg mehr gewollt als Kerzers, das nach dem 1:0 weder die spielerischen Mittel noch die Moral hatte, um dem rassigen Match noch eine Wende geben zu können. Endlich, nach dem 1:0 durch Buntschu, kam die in der Meisterschaft so erfolgreiche Angriffsmaschine der Welschen endlich auf Touren. In dieser Phase zeigte die Mannschaft des Trainerduos Buntschu/Schnebelen jenes erfolgreiche Gesicht, das sie zu einem der Favoriten für den Aufstieg stempelte. Aldo Buntschu, der am kommenden Mittwoch im Derby gegen Richemond wieder mittun möchte (Oberschenkelzerrung), weiss aber, dass diese kurze gute Phase nur ein Anfang sein kann: «Wenn wir aufsteigen wollen, müssen wir die beiden letzten Spiele gewinnen. Ich hoffe, dass wir an unsere gute Leistung der zweiten Halbzeit anknüpfen können, wo meine Mannschaft endlich zeigte, was sie eigentlich kann.»

Kerzers in Bedrängnis

Kerzers Trainer Marcel Weissbaum zeigte sich wohl nach diesem Rückschlag enttäuscht, schaute aber trotzdem mit Optimismus in die Zukunft: «Vor der Saison hat bei uns niemand vom Aufstieg gesprochen, deshalb fällt für uns auch nach dieser Niederlage keine Welt zusammen. Bis zum ersten Tor waren wir ebenbürtig, danach war Beauregard besser. In solchen Spielen ist das erste Tor immer sehr wichtig. Während wir danach hinten auftun mussten, geriet unser Gegner in eine offensive Euphorie.» Weissbaum sah natürlich die Achilesferse seines Teams, die Abwehr, auch: «In der Tat, hinten hatten wir wie gegen Central grosse Probleme. Auswärts sollte man auch einmal auf 0:0 spielen können, aber dazu ist unsere Abwehr zu wenig routiniert.»

Wie dem auch sei, am Mittwoch im Spiel gegen Ursy beginnt auch für die Seebezirkler nochmals alles bei null.

Beauregard – Kerzers 4:1 (0:0)

400 Zuschauer. – SR: Josef Mauron (Plasselb). 53. Ivo Buntschu 1:0, 61. Noth 2:0, 69. Corminboeuf 3:0, 78. Köstinger 4:0, 82. Schenk 4:1.
Hernandez; Kolly; Sottas (34. Gaillard), Protopapa, Grandjean; Diaz (84. Schröder), I. Buntschu, Sengül, Köstinger; Corminboeuf (78. Savary), Noth.
Marthaler; R. Hurni; Fasnacht (73. Flühmann), D. Hurni, Bieri; Mutti, De Bruyn, Fernandez (55. Schenk), Weissbaum (78. Fürst); Pfister, Hofer.

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