Das Alpen-Mannstreu ist ein Beispiel für gefährdete Pflanzen aus der Region.
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Bedrohte Schätze aus der Natur

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Fast ein Drittel der Schweizer Flora gilt heute als gefährdet. Warum das so ist und was sich dagegen tun lässt, darauf gibt jetzt die Ausstellung «Botanischer Schatz – Wie man bedrohte Pflanzen vor dem Aussterben rettet» Antworten. Die Ausstellung ist ein gemeinsames Projekt des Botanischen Gartens Freiburg und des Museums und der Botanischen Gärten des Kantons Waadt in Lausanne und Pont-de-Nant. Sie ist an allen drei Standorten bis Ende Oktober zu sehen.

Entstanden ist die Ausstellung in Zusammenarbeit mit den kantonalen Naturschutzfachstellen, in Freiburg dem Amt für Wald und Natur. Für die Erhaltung und Förderung der Biodiversität sei es entscheidend, die breite Bevölkerung auf das Problem des Artenrückgangs aufmerksam zu machen, so Francesca Cheda, Leiterin der Sektion Natur und Landschaft des Waldamts.

Die Ausstellung illustriert das globale Thema mit lokalen Beispielen und präsentiert laufende Artenschutzprojekte, etwa zum Moor-Steinbrech oder zum Alpen-Mannstreu. Gruppiert um die sieben Stichwörter «Beobachten», «Überwachen», «Bewerten», «Gesetzlich festlegen», «Verstehen», «Erhalten» und «Vorhersagen» bekommen die Besucherinnen und Besucher leicht zugängliche Informationen zum Erhalt des gefährdeten Naturerbes. Besonders sehenswert sind die grossformatigen Bilder des renommierten Waadtländer Fotografen Mario Del Curto, die eigens für die Ausstellung entstanden sind. Eingebettet in die Pflanzenwelt der Botanischen Gärten, unterstreichen sie die wissenschaftlichen Aussagen. Begleitend gibt es ein Programm für Schulen und die breite Öffentlichkeit. Zur Ausstellung ist ein gleichnamiges Buch erschienen, das auf Deutsch und Französisch im Buchhandel erhältlich ist.

Die Ausstellung wurde mit Preisen des Réseau romand Science et Cité und der Schweizerischen Botanischen Gesellschaft ausgezeichnet und von verschiedenen Organisationen und Stiftungen unterstützt.

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Botanischer Garten, Freiburg. Bis zum 31. Oktober. Täglich 8 bis 18 Uhr. Texte auf Deutsch und Französisch.

Programm

Entdeckungen aus Deutschfreiburg

Im Rahmenprogramm der Ausstellung gibt es am 23. September ein «Deutschfreiburg Spezial»: Die Besucherinnen und Besucher entdecken versteckte botanische Schätze aus dem Sensebezirk und aus den deutschsprachigen Gemeinden des See- und des Greyerzbezirks. Der Biologe Gregor Kozlowski, Direktor des Botanischen Gartens Freiburg, hält einen Vortrag über die bedrohten Schönheiten der Kaiseregg, der Gastlosen und des Grossen Mooses.

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Mi., 23. September, 18.30 bis 19.30 Uhr. Treffpunkt beim Seerosenteich. Eintritt frei.

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