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Befreiungsschlag des FC Freiburg

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Auch wenn der knappe 1:0-Sieg nicht ganz unverdient war, hatte Freiburg für einmal das Glück auf seiner Seite, das es zum Beispiel bei der Niederlage gegen Meyrin nicht hatte. Denn vor der Pause verzeichnete Vevey ein klares Chancenplus und hätte wohl auch einen Punkt verdient gehabt. Doch am Ende zählen eben die Tore, und da war der FCF eine Nasenlänge voraus und holte sich so die drei wichtigen Punkte. Trainer Ismaël Djelid nahm einige Wechsel vor. Alexandros Tsoutsis war angeschlagen, und Evdan Efendic war überraschend nicht in der Startformation. Immerhin war nach Sperren und Verletzungen die Innenabwehr mit Captain Julien Bize und Timothée Ndarugendamwo wieder einmal vereint.

Chancenplus der Gäste

Während die Heimelf zu Beginn etwas Druck machte und durch Christopher Nzinga zu Chancen kam (7./18), war danach fast nur noch Vevey am Drücker. Die Mannschaft von Trainer Jean-Philippe Karlen war mehrmals nahe am Führungstreffer – in einer ersten Phase zweimal durch Stefano Protopapa und Shqiprim Morina (22./25). Die grösste Möglichkeit kam nach gut einer halben Stunde, als nach einem Freistoss Roberto Elefante per Kopf verlängerte: FCF-Goalie Sleo Freiburghaus wehrte mit einem Reflex an den Pfosten. Da kurz vor der Halbzeit auch noch Marco Gabriele knapp vorbeizielte, war der torlose Pausenstand für Freiburg recht schmeichelhaft.

Wie schon so oft gelingt es Freiburg nicht, zwei konstant gute Halbzeiten zu liefern. Das war am Samstag nicht anders. Denn nach der Pause und mit der Einwechslung von Efendic spielte man um einiges besser als zuvor. Wohl kam man selber vorerst kaum zu Torchancen, der FC Freiburg liess aber hinten auch fast nichts mehr anbrennen.

Je länger die Partie dauerte, desto wahrscheinlicher sah es nach einem Remis aus. Doch es kam anders: Eine Viertelstunde vor Ende war Freiburg mit einem rasch vorgetragenen Angriff erfolgreich. Santiago Rendon spielte in die Tiefe zu Mohamed M’Sabeg, der kaltblütig verwertete. Vevey wehrte sich wohl gegen die drohende Niederlage und kam durch Gentian Bunjaku und Morina zu Ausgleichschancen, doch beide Male war Freiburghaus zur Stelle. Nach einer letzten Chance durch Nzinga konnte Freiburg am Schluss endlich den knappen und hart erkämpften Sieg feiern.

Keine Geschenke für den SCD

Nach der Partie war der omnipräsente defensive Mittelfeldspieler Arthur Ozouf sehr zufrieden: «Unsere erste Halbzeit war nicht gut, da hatten wir Mühe. Danach ging es merklich besser, und wir haben dann diesen entscheidenden Treffer erzielt. Wir wollten diese drei Punkte nach den Niederlagen zuvor. Jetzt können wir wieder aufatmen.»

FCF-Trainer Djelid war trotz des Erfolgs enerviert: «Einige Leute und Medien kritisierten uns nach den Niederlagen. Sie vergessen aber, wo der Klub vor einem Jahr stand, nämlich nahe am Abstieg. Jetzt sind wir im Mittelfeld und können noch weiter nach vorne kommen. Es war heute ein Sieg des Herzens, auch wenn unsere erste Halbzeit nicht gut war. Jetzt sind wir bereit für das Derby gegen den SCD. Geschenke werden wir aber nicht machen.»

Telegramm

Freiburg – Vevey 1:0 (0:0)

St. Leonhard. 250 Zuschauer. SR: Anojen Kanagasingan. Tor: 77. M’Sabeg 1:0.

FC Freiburg: Freiburghaus; Ombala, Ndarugenwamo, Bize, Ademi; Ozouf, M’Sabeg (89. Meidj), Souni (61. Efendic), Machado (74. Rendon); Marques, Nzinga.

Vevey: Zimmermann; Reis, Posluzny, Elefante, Pavlik; Tafaj (80. Lolala), Gabriele, Morina, Gasic (66. Réaut); Protopapa (71. Daclinat), Bunjaku.

Bemerkungen: Freiburg ohne D. Ademi, Bamele und Tsoutis (verletzt). – Verwarnungen an Reis, Ombala, Marques und M’Sabeg.

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