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Begegnung mit dem Islam

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Begegnung mit dem Islam

Der Verein Tabere organisiert eine vielseitige Ausstellung

Unter dem Namen Tabere hat sich in Freiburg eine Gruppe von Christen und Muslimen zusammengefunden, um das gegenseitige Verständnis zu fördern. Nächste Woche beginnt eine einmonatige Ausstellung zum Thema «Islam und Muslime in Freiburg».

Der Vereinsname Tabere steht für «Talaqi, Begegnung, Rencontre». Gemeint ist die Begegnung zwischen Muslimen und Christen. Beide Gruppen sind bei Tabere vertreten und haben es sich zum Ziel gesetzt, der christlichen Mehrheit im Kanton Freiburg einen positiven Zugang zum Islam, zu seiner Lehre und zu seiner Geschichte zu verschaffen.

Weiter geht es dem Verein darum, in der Bevölkerung eine differenzierte Wahrnehmung des Islams zu fördern, wie Tabere-Sekretär Rolf Maienfisch mitteilt. Der islamische Alltag in der Schweiz solle besser wahrgenommen und Nichtmuslime dafür sensibilisiert werden, worauf sie im Umgang mit Muslimen und Muslimas achten sollten. Die Integration von Muslimen in der Schweiz gehört ebenfalls zu den Zielen von Tabere.

Fünf Säulen des Islam

Im Kanton Freiburg leben etwa 7000 Muslime, 3000 allein in der Stadt Freiburg. Um der nichtmuslimischen Bevölkerung ihre Kultur näher zu bringen, hat Tabere eine umfangreiche Ausstellung auf die Beine gestellt. Sie beginnt am 16. Februar, exakt sechs Tage nach dem muslimischen Neujahr, und dauert bis zum 20. März. Während dieser Zeit werden an der Murtengasse 8 in Freiburg die verschiedensten Facetten des Islam beleuchtet.

Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen die fünf Säulen des Islam: Glaubensbekenntnis, Gebet, Fasten, Almosen und die Wallfahrt nach Mekka. Diese Fundamente des Islam sollen anhand von Texten, Videos und Computerinstallationen erklärt werden.

«Nicht die absolute Wahrheit»

Ein zentrales Thema der Ausstellung ist «Die Frau im Islam und ihre Rolle in der muslimischen Gemeinschaft». Das kontroverse und aktuelle Thema soll den Besuchern so präsentiert werden, wie es von Freiburger und anderen Schweizer Muslimen beider Geschlechter betrachtet wird. Dabei betonen die Ausstellungsmacher, «dass unsere Version nicht die absolute Wahrheit ist, sondern eine moderate, der Situation der in der Schweiz lebenden Muslimin angepasste Konzeption».

Ein anderer Teil der Ausstellung ist der Wissenschaft im Islam gewidmet. Hier soll gezeigt werden, dass der Koran zu Forschung und Wissen ermutigt, dabei aber jegliche Abweichung von den im Islam empfohlenen ethisch-moralischen Prinzipien vermeidet. Davon betroffen sind etwa das Klonen, die Genforschung oder die künstliche Befruchtung.

Offene Türen
in islamischen Zentren

In Ergänzung zur Ausstellung werden an vier Abenden bestimmte Themen in Vorträgen vertieft behandelt (zwei auf Deutsch, zwei auf Französisch). Ein Henna-Workshop, eine Ausstellung traditioneller Kleider und ein Kalligraphie-Atelier runden das Programm ab. Am 17. Februar findet in der Franziskanerkirche Freiburg ein Konzert der Tanzenden Derwische von Peter Hassan Dyck statt (20 Uhr). Weitere Veranstaltungen sind im Bildungszentrum Burgbühl in St. Antoni vorgesehen. Am 26. Februar laden die verschiedenen islamischen Zentren der Stadt Freiburg zu einem Tag der offenen Tür (12 bis 20 Uhr). cs

Internet: www.tabere.ch (ab 16. Februar).

Ausstellung
für alle Sinne

An der Ausstellung beteiligt ist auch der FN-Fotograf Aldo Ellena: In einem separaten Teil zeigt er eine Porträtserie von Freiburger Muslimen. Die Bilder sind über einen Zeitraum von mehreren Monaten entstanden. Das Projekt geht auf die Initiative des Vereins Tabere zurück, der auch die Kontakte mit den Porträtierten knüpfte.

Auch sonst spricht die Ausstellung alle Sinne der Besucher an. Auf Grossleinwand wird ein Film über den Alltag der Freiburger Muslime gezeigt. Dazu wird Hintergrundmusik aus verschiedenen muslimischen Ländern gespielt. In der Art-Buvette (Pierre-Aeby-Gasse 9) sind parallel zur Ausstellung zehn kulinarische Abende geplant, an denen jeweils die Spezialitäten eines bestimmten muslimischen Landes degustiert werden können (auf Anmeldung, Tel.: 026 321 28 66). cs

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