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Behinderten-Foyer Arche entschädigt zwei Erzieher

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Eine finanzielle Entschädigung und die Feststellung, dass sich die zwei im Sommer 2016 entlassenen Erzieher keiner professionellen Fehler schuldig gemacht haben: Das sei das Ergebnis des Schlichtungsverfahrens zwischen Arche Freiburg und zwei Ex-Mitarbeitern vor dem Arbeitsgericht, wie die Gewerkschaft VPOD mitteilt. In Bezug auf eine dritte Mitarbeiterin anerkenne die Arche zudem, dass diese mehrfach das Gespräch gesucht habe. «Den Mitarbeitern, deren Ruf im Streit gelitten hat, ist es wichtig, dass der Ausgang der Affäre öffentlich bekannt gemacht wird», schreibt der VPOD.

Gegenstand des Streites

2016 entliess die katholische Organisation Arche Freiburg zwei Betreuer des Foyers Béthanie im Gambachquartier und verlängerte den befristeten Vertrag einer dritten Mitarbeiterin nicht. Die drei hatten sich für einen vierten Kollegen wegen einer Verwarnung eingesetzt. Die damalige Direktorin forderte von den drei Mitarbeitern, sie sollten sich für ihr Verhalten entschuldigen, ansonsten würden sie die Konsequenzen tragen müssen. Damit waren sie nicht einverstanden. Denn gemäss ihrer Darstellung hatten sie immer wieder das Gespräch mit den Vorgesetzten gesucht, diese hätten das aber stets abgeblockt. Der VPOD rief daraufhin das Arbeitsgericht an wegen missbräuchlicher Kündigung.

«Kein Eingeständnis»

Nun haben sich die Parteien geeinigt. Catherine Friedli vom VPOD betont aber: «Die Frage der missbräuchlichen Kündigungen wurde juristisch zwar nicht abgeklärt. Indem Arche die zwei Betreuer aber beachtlich entschädigt, kommt das einem Eingeständnis gleich.» Das dementiert die Geschäftsleiterin von Arche Freiburg, Myriam Martinez. «Das ist in keiner Weise ein Eingeständnis. «Arche wollte, dass Frieden einkehrt.» Es sei ein Streit gewesen, wie er in vielen Organisationen vorkomme. Das habe auch ein Audit von Arche Schweiz ergeben. Strukturelle Massnahmen seien in Folge der Vorfälle nicht nötig gewesen, so Martinez.

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