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«Behinderung ist kein Makel»

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Am Festival zeigten verschiedene Kunstateliers und Werkstätten für Behinderte ihre Produkte. Am Stand des Heims Linde aus Tentlingen gab es eine Demonstration von Webstühlen zu sehen.Bild Aldo Ellena

«Behinderung ist kein Makel»

Autor: Carole Schneuwly

«Wir haben viele Menschen glücklich gemacht», sagte Roselyne Crausaz am Sonntag, als das Festival Makellos in Freiburg allmählich zu Ende ging. Die alt Staatsrätin ist Mitgründerin und Präsidentin der Stiftung Paix 21, die sich für Frieden auf der Welt einsetzt. Das Festival Makellos, das von Donnerstag bis Sonntag erstmals in Freiburg stattfand, brachte bei Musik, Tanz und Theater behinderte und nicht behinderte Menschen auf und neben der Bühne zusammen (die FN berichteten).

«Wir haben viele schöne, gemeinsame Momente erlebt», so Roselyne Crausaz. Wie viele Besucher gekommen seien, könne sie noch nicht genau sagen. Sie sei zufrieden, hätte sich aber gewünscht, dass das externe Publikum etwas zahlreicher vertreten gewesen wäre. Die über 400 Festivalteilnehmer, die Begleitpersonen und die Organisatoren hätten die Festhalle St. Leonhard dennoch gut gefüllt und für Stimmung gesorgt.

Das mangelnde Publikumsinteresse überrasche sie nicht: «Wir leben in einer Gesellschaft, in der alles schön und perfekt sein muss. Da kann das Thema Behinderung stören.» Darum trage das Festival auch den Namen Makellos: «Behinderung ist kein Makel, und behinderte Menschen verdienen Toleranz.» Das sei für den Frieden auf der Welt ebenso wichtig wie viele andere Projekte; deshalb habe die Stiftung Paix 21 dieses Festival auch ins Leben gerufen.

Weitere Ausgaben sind gemäss Crausaz geplant, im Zwei- oder Dreijahresrhythmus. Das nächste Festival dürfte wieder im deutschen Osterburken stattfinden, wo 2008 die erste Ausgabe durchgeführt wurde. Später sollte auch Freiburg wieder zum Zug kommen.

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