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Behörden sollen Bevölkerung informieren

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Ende September hatte die Bürgerinitiative «JurAction», welche die Interessen des Juraquartiers im Hinblick auf die Eröffnung der Poyabrücke vertritt, eine Petition zu Händen der städtischen und kantonalen Behörden angekündigt (die FN berichteten). Gut einen Monat später ist es so weit: Der Petitionstext steht, die Unterschriftensammlung kann beginnen.

Unterstützung erhält die Bürgerinitiative dabei laut Communiqué vom Verein der Eltern der französischsprachigen Primarschulkinder der Stadt Freiburg. Dieser sei um die Sicherheit der Kinder der Jura-Schule besorgt. Nicht mit von der Partie ist hingegen der Quartierverein Jura-Torry-Miséricorde. «Wir stellen uns nicht gegen die Petition. Aber für uns geht dies zu schnell, zudem sind keine konkreten Forderungen formuliert», sagte Präsidentin Isabelle Teufel den FN. Deshalb wolle der Quartierverein zunächst die Verkehrszählungen und die Analysen abwarten.

Drei Forderungen

Ursprung der Petition ist die Eröffnung der Poyabrücke: Die Anwohner befürchten, der Verkehr werde durch die Eröffnung der neuen Brücke im Juraquartier ansteigen. «Noch ist es zu früh, um irgendwelche Schlüsse zu ziehen. Manche Anwohner haben aber das Gefühl, der Verkehr sei bereits angestiegen–auch in der Nacht», sagte Grégoire Duruz, Mitglied des Bürgerkomitees, den FN. Er betonte aber: «Dieser Eindruck ist subjektiv. Die Verkehrszählungen des Kantons, die im Frühling durchgeführt werden, müssten dies bestätigen.»

Demzufolge betreffen die drei Forderungen, welche die Petitionäre stellen, auch nicht konkrete Massnahmen, sondern die Informationspolitik von Stadt und Kanton.

Zum einen verlangen sie, dass der Kanton die Resultate der Verkehrszählungen vor und nach der Eröffnung der Poyabrücke öffentlich zugänglich macht.

Zweitens sollen Stadt und Kanton im ersten Quartal 2015 kommunizieren, wie viel Mehrverkehr sie tolerieren wollen. Und drittens sollen die städtischen Behörden die Bevölkerung darüber informieren, welche konkreten Massnahmen sie ergreifen wollen, falls die jetzigen Massnahmen zur Verkehrsberuhigung nicht genügend greifen.

«Zur Verkehrspolitik, aber auch zu Projekten wie der Poyabrücke oder der Ortsplanrevision haben wir immer klar kommuniziert», sagte der Freiburger Gemeinderat Thierry Steiert (SP) auf Anfrage. Auf dieser Schiene wolle die Stadt auch weiterhin fahren, betonte er. Jedoch bringe es nichts, lediglich die Zahlen der Verkehrszählungen ohne jeglichen Kommentar zu veröffentlichen–die Gefahr von falschen Schlüssen und eigenen Interpretationen wäre zu gross.

Sobald die Stadt im kommenden Frühling aber die entsprechenden Zahlen habe, werde sie diese analysieren und in der Folge die weiteren konkreten Massnahmen bestimmen. «Und über diese werden wir die Bevölkerung natürlich informieren», so Steiert. rb

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