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«Bei den Preisen bin ich zu lieb»

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Lukas Schwab

Porträts von Stars und Kindern, Sujets aus Murten, Stillleben und abstrakte Malerei; an der Wand des Ateliers von Priscilla Miller ist eine grosse Vielfalt von Werken und Stilen zu sehen. «Diese Bilder sind alle in den letzten anderthalb Jahren entstanden», erklärt die 23-jährige Künstlerin, die von den meisten Prys genannt wird. Sie steht im kleinen, lichtdurchfluteten Raum und blickt mit wachen Augen über ihre Werke.

Sie zeichne sehr gerne mit Bleistift und Kohle, auf eine bestimmte Technik wolle sie sich aber nicht festlegen. «Ich will alles mögliche ausprobieren.» Dank dem Atelier habe sie nun auch die Möglichkeit dazu. Hier kann ich machen, was ich will», sagt sie. In ihrer Wohnung sei sie eingeschränkt gewesen.

Mit ihrem ersten Werk, das im Atelier entstanden ist, hat sie denn auch Neuland betreten: Es ist ein abstraktes Bild in Blau und Schwarz, bei dem sie mit Gips und Spiegelelementen gearbeitet hat. In Zukunft möchte sie sich zudem an Schmuck, Porzellan und Skulpturen versuchen. Am häufigsten zeichnet Prys Miller jedoch Porträts mit Bleistift oder Kohle. Nachdem sie die Enkelin einer Bekannten ab Foto porträtiert habe, sei sie durch Mundpropaganda weiterempfohlen worden.

Das Zeichnen wurde ihr sozusagen in die Wiege gelegt: Der Vater malte als Schiffskoch mit Leidenschaft Schiffe, der Onkel war Zeichner und stand ihr mit Rat und Tat zur Seite. «Zu meinem ersten Schultag schenkte er mir eine Bleistiftschachtel von Faber Castell», erinnert sie sich. In der Schule habe sie fast immer gezeichnet. «Eine Lehrerin hat mir deshalb sogar verboten, das Etui auf dem Pult zu haben.»

«Mein Traum wäre es, mit der Kunst mein Leben zu finanzieren», erklärt die gelernte Schreinerin, die zurzeit im Verkauf und in der Gastronomie arbeitet. Vorerst sei sie jedoch froh, wenn sie über den Bilderverkauf ihr Atelier finanzieren könne. Das Problem sei, dass sie ihre Bilder am liebsten verschenken würde. «Bei den Preisen bin ich eher zu lieb, meine Kollegen sagen immer, ich verkaufe die Bilder zu billig.»

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