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Bei den Schiedsrichtern kehrt Ruhe ein

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Präsident Jean-MichelBardet hatte nach dem unrühmlichen Abgang seines Vorgängers Yoland Miere vor fünf Jahren ein schwieriges Erbe übernommen. Seine oberste Priorität galt vorerst der Wiederherstellung des Vertrauens zwischen dem Schiedsrichterverband einerseits und dem Fussballverband anderseits. Dieses Vertrauen war nach dem Streik der Schiedsrichter vom November 2007 auf ein absolutes Minimum gesunken. Auch bei den meisten Vereinen, die stets um die Fairness bemüht waren, stiess dieses Vorgehen damals auf Unverständnis. Präsident Bardet brauchte zwei Jahre, um die guten Kontakte mit dem Freiburger Fussballverband (FFV) wieder herzustellen und wieder an den Sitzungen der Schiedsrichterkommission teilnehmen zu können.

 Ein schwerer Schlag für Präsident Bardet und seine Kollegen war der Tod ihrer beiden Vorstandsmitglieder Frédéric Brodard und Marc Verdon. Die Motivation innerhalb des Vorstandes habe durch diese beiden tragischen Ereignisse stark gelitten.

Berset neuer Präsident

Die beiden Todesfälle hatten insofern Spuren hinterlassen, als drei Vorstandsmitglieder kurzfristig zurückgetreten sind. Dadurch bestand der Vorstand lediglich noch aus Präsident Jean-Michel Bardet und Kassier Heinz Gutknecht. Beide hatten ihre Demission eingereicht. Bardet nach fünf Jahren im Amt als Präsident und Gutknecht nach 27 Jahren als Kassier.

 Als neuer Präsident wurde Martial Berset vom FC Piamont gewählt. Der fünfzigjährige Berset wohnt in Freiburg, ist technischer Angestellter an der Ingenieurschule Freiburg und Schiedsrichter-Instruktor und -Inspektor. Als weitere Vorstandsmitglieder wurden Dominik Di Cicco vom FC Farvagny und Stefano Nestola vom FC Rechthalten-St. Ursen als Vertreter der Deutschfreiburger gewählt.

Präsident Berset wird mit seinen beiden «Neuen» die Geschicke des Verbandes bis zur nächsten Generalversammlung im Juni 2015 leiten. Dann sollen die freien vier Sitze noch besetzt werden.

Gesunde Finanzen

Kassier Heinz Gutknecht wies in seinem letzten Kassabericht darauf hin, dass an der letzten Generalversammlung beschlossen wurde, allen 275 eingeschriebenen Schiedsrichtern des Verbandes ein T-Shirt auszuhändigen. Das belastet die Ausgabenseite der diesjährigen Rechnung mit 10 700 Franken, wodurch ein Defizit von rund 9000 Franken zu Buche steht. Dies bei Einnahmen von rund 20 000 Franken und Ausgaben von rund 29 000 Franken. Dadurch schrumpft das Vermögen auf 17 400 Franken zusammen. Das Budget sieht allerdings wieder einen Gewinn von rund 1000 Franken vor.

Für Benoît Spicher war es sein erster Auftritt bei den Schiedsrichtern als Präsident des Freiburger Fussballverbandes (FFV). Er gab der Hoffnung auf eine gute Zusammenarbeit Ausdruck. Schiedsrichterchef Robert Raja erinnerte die hundert anwesenden Schiedsrichter in Middes an ihre Pflichten. «Ihr seid auf dem Fussballplatz das Sprachrohr des Verbandes. Wir können euch nur unterstützen, wenn ihr euren Auftrag in jeder Beziehung stets korrekt ausführt.»

 

Ehrungen

Gutknecht und Weber 30 Jahre mit dabei

Geehrt wurden für:

20 Jahre Schiedsrichter:

Denis Corpataux (FC Matran), Guillaume Esseiva (FC Châtonnaye/Middes), Roland Jaquet (Stade Payerne), Antonio Monaco (FC Marly), Stéphane Monney (FC Cheyres/Chables). Ismet Piazzitti (FC Estavayer), Albino Rodriques-de-Azevedo (FC Courgevaux);

25 Jahre Schiedsrichter:

Louis Audergon (Farvagny), Jean-Luc Schmid (Sarine-Ouest);

30 Jahre Schiedsrichter:

Heinz Gutknecht (FC Murten), Gilbert Weber (FC St. Silvester);

50 Jahre Schiedsrichter:

Guisolan Noël (FC Freiburg).

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