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Bei der Sprachenfrage im fusionierten Grossfreiburg zählt das Resultat

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Für Chefredaktor Christoph Nussbaumer ist die pragmatisch gelebte Zweisprachigkeit ein gangbarer Weg für die Fusionsgemeinde Grossfreiburg.
Charles Ellena & Corinne Aeberhard

Pragmatisch soll die Zweisprachigkeit also gelebt werden in der Fusionsgemeinde Grossfreiburg. Für viele Deutschsprachige ist das eine Enttäuschung. Denn im Begriff Pragmatismus steckt für sie viel «Kann» und zu wenig «Muss». Vor allem lässt die offizielle Anerkennung von Deutsch als Amtssprache in Freiburg weiter auf sich warten. Für die an der Sprachgrenze gelegene Hauptstadt eines zweisprachigen Kantons kann dies als vertane Chance gewertet werden. Doch am Ende zählt das Resultat.

So ist es nicht sicher, ob eine auf dem Papier offiziell verbriefte Zweisprachigkeit bessere Resultate zeitigen würde, als es der pragmatische Weg zu tun vermag. Mit der Garantie, dass sich Deutschsprachige künftig in ihrer Sprache an die Verwaltung wenden können und auf Deutsch eine Antwort erhalten, ist ein wesentlicher Schritt getan. Wenn die Fusionsgemeinde imstande ist – und sie muss es sein –, diese Vorgabe in aller Konsequenz umzusetzen, so wird dies den Boden bereiten für weitere Entwicklungsschritte in der pragmatisch gelebten Zweisprachigkeit. Sollte am Ende dieser Ansatz entscheidend dazu beitragen, den Weg hin zur Fusion zu ebnen, dann sollten sich auch Deutschsprachige davon überzeugen lassen.

Kommentare (4)

  • 24.04.2021-Michael

    Ganz einfach. Ein Grund mehr für ein klares NEIN gegen den Moloch

  • 24.04.2021-Louis Schmutz

    In einem zweisprachigen Kanton die Hauptstadt nur französisch geht gar nicht! Unsere Nein-Stimmen zur Fusion sind schon gebucht.

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