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Bei einer Entzündung hilft Salbei

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Weltweit gibt es etwa 1000 Salbei-Arten. In den hiesigen Gärten ist vor allemSalvia officinalis, auf Deutsch der Echte Salbei, anzutreffen. Der lateinische Name verrät, wie wertvoll die Pflanze ist. «Der Name Salbei leitet sich von ‹salvare›, also ‹heilen›, ab», erklärt Irene Klaus, Drogistin bei den Düdro-Drogerien in Düdingen. Im Volksmund wird die Pflanze auch «Müsliblätter», «Chüechlichrut» oder «Salbine» genannt.

Unverkennbarer Duft

Der Echte Salbei stammt aus dem Mittelmeergebiet, findet sich heute aber auch in vielen hiesigen Gärten. Mit wenig Pflege (zurückschneiden im Herbst) kommt der Salbei-Strauch auch problemlos durch den Winter.

Wer einmal an der Salbei-Pflanze gerochen hat, wird ihren unverkennbaren Duft in Erinnerung behalten. Wegen seines aromatischen und würzigen Geschmacks wird Salbei in der Küche oft für Fleischgerichte, Fischgerichte und Kräuterkäse benutzt.

Auch vom Aussehen her ist die Pflanze unverkennbar: Der Busch kann bis zu 50 Zentimeter hoch werden, die Blätter sind filzig behaart und die Blüten blau-violett. Allerdings gebe es noch einen Verwandten, der ähnlich aussehe, sagt Irene Klaus: der Wiesensalbei (Salvia pratensis), der an Wegrändern wächst, aber nicht die gleiche Heilwirkung hat.

Hemmt die Entzündung

Zu Grossmutters Zeiten gehörten getrocknete Salbei-Blätter selbstverständlich in die Hausapotheke. «Salbei hat eine entzündungshemmende und desinfizierende Wirkung», sagt die Drogistin. Deshalb wirkt der Tee zum Beispiel gegen Halsschmerzen oder kann als Mundspülung verwendet werden.

Irene Klaus empfiehlt, einen Teelöffel getrockneter Salbeiblätter pro Tasse mit heissem Wasser zu übergiessen und den Tee zehn Minuten zugedeckt ziehen zu lassen.

Auch sehr probat ist Salbei für Beschwerden während der Wechseljahre. Die Pflanze wirkt in konzentrierter Form, zum Beispiel in Tinkturen, schweisshemmend. Es sind aber auch Nebenwirkungen bekannt. «Salbei sollte von jungen Müttern während der Stillzeit nicht eingenommen werden, da die Pflanze milchhemmend ist», erklärt Irene Klaus. im/Bild Aldo Ellena

 Im Rahmen einer Sommerserie stellen die FN verschiedene Kräuter und ihre Heilwirkung vor.

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