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Bei Freiburg-Gottéron bahnt sich ein spektakulärer Transfer-Coup an

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Autor: Matthias Fasel

EishockeyAlles spricht dafür, dass nächste Saison Stanley-Cup-Sieger Cristobal Huet bei Gottéron zwischen den Pfosten steht. «20 Minuten online» hatte den Transfer gestern Nachmittag bereits als perfekt gemeldet. Diese Informationen wollte Gottérons Trainer und Sportchef Serge Pelletier gestern Abend gegenüber den FN noch nicht bestätigen. «Wir sind mit Huet in Kontakt. Aber es ist noch nichts unterschrieben. Bestätigen kann ich einzig, dass Sébastien Caron nicht mehr für uns spielen wird und wir diese Woche einen neuen Torhüter präsentieren werden.»

Wer am Ursprung der Rochade steht, ist nicht ganz klar. Caron selbst erzählt, er habe mitgekriegt, dass Gottéron Huet verpflichten möchte, und daraufhin seinen Agenten gebeten, einen neuen Club für ihn zu suchen.

«Spielt lieber in Russland»

Pelletier sagt über die Umstände des sich anbahnenden Deals: «Es ist leichter zu kommentieren und zu verstehen, wenn wir den neuen Goalie präsentieren. Aber Fakt ist, dass Sébastien (Caron) diese Saison lieber in Russland spielt als in Freiburg.» Gut möglich also, dass die Rochade zur Win-Win-Situation für Club und Torhüter wird. In einem Communiqué äusserte sich der Club gestern Abend dann doch noch offiziell zum Abgang. «Im Gegensatz zur Darstellung in verschiedenen Presseartikeln hat nicht die HC Freiburg-Gottéron AG den Willen bekundet, sich von Sébastien Caron zu trennen. Allerdings wurde das Vertrauen zwischen den Parteien erheblich gestört, indem Caron sehr wahrscheinlich schon anfangs letzter Woche bei einem russischen Klub unterschrieben haben soll. Die Vereinbarung für einen sofortigen Austritt konnte vor diesem Hintergrund schnell erledigt werden», heisst es da.

5,6 Millionen Dollar pro Jahr

Sollte sich der Huet-Transfer bestätigen, wäre das für Gottéron ein Top-Transfer. Der 34-jährige Franzose gehörte in den vergangenen Jahren zu den besten Torhütern der Welt, auch wenn er letzte Saison beim Stanley-Cup-Sieg der Chicago Blackhawks in den Playoffs nur eine einzige Partie bestritt. Bei Chicago nicht mehr erwünscht, aber noch für zwei Saisons mit 5,6 Millionen Dollar pro Jahr auf der Lohnliste, suchten die Blackhawks deshalb seit einigen Wochen nach einem Abnehmer.

Bloss Leihgebühr

Für Gottéron wäre der Transfer noch unter zwei weiteren Gesichtspunkten der spektakulärste Transfer seit Bykow/ Chomutow. Huet ist mit einer Schweizerin verheiratet und könnte womöglich bald eingebürgert werden, und Gottéron müsste für ihn kaum tiefer ins Portemonnaie greifen als für Caron. Denn Freiburg müsste Chicago bloss eine Leihgebühr bezahlen. Den grossen Rest des Lohnes würden weiterhin die Blackhawks übernehmen. Der Vorteil für das NHL-Team wäre indes, dass Huet den Salary-Cap (Lohnobergrenze für das Team) nicht mehr belasten würde.

Genau deshalb braucht es für den Deal die Zustimmung der NHLPA, der Spielergewerkschaft der NHL. Laut «Blick online» ist dies die einzige Unterschrift, die zur Verpflichtung Huets noch fehlt.

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