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Bei Hungerstreik zur Kontrolle in Einzelzelle

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Ein serbischer Insasse, der im Zentralgefängnis Freiburg auf seine Ausschaffung wartet, befindet sich derzeit in Einzelhaft. Gemäss Justizdirektor Erwin Jutzet steht zwar für diese Administrativhaft eine offene Abteilung zur Verfügung (FN von gestern), doch gemäss der Kontaktstelle Schweizer Immigranten/SOS Rassismus ist der Mann seit Beginn seines Hungerstreiks in einer Zelle eingeschlossen.

Dies bestätigt Pascal Chappuis, Adjunkt des Direktors des Zentralgefängnisses. «Bei einem Hungerstreik ergreifen wir diese spezielle Massnahme im Sinne einer Kontrolle», so Chappuis. Nur in einer Einzelzelle könne man kontrollieren, ob ein Insasse wirklich kein Essen zu sich nehme. Beim Serben ist dies offensichtlich der Fall. «Er verweigert alles», sagt Chappuis. Ansonsten habe er aber alle Rechte wie zuvor.

Patrick Pochon, Chef des Amtes für Bevölkerung und Migration, bestätigt, dass eine solche Massnahme für eine bestimmte Zeit explizit möglich sei. In der Abteilung Administrativhaft könnten sich Insassen tagsüber frei bewegen, sie verbringen die Nacht aber auch in geschlossenen Zellen. uh

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