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Beim FC Freiburg herrscht Endzeitstimmung

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Beim FC Freiburg ist spätestens seit dem Rückrundenstart neben und auf dem Platz «Sparprogramm» angesagt. Das Halbzeitapéro für den «Club des Amis du FC Fribourg», immer noch orchestriert vom Ehrenpräsident Héri­bert Brülhart, war auch schon üppiger als diesmal, und auf dem Feld laufen laut Assistenztrainer Charly Clément mehr als die Hälfte Spieler herum, die kaum noch Lohn beziehen. Deshalb könne man ihnen für die mageren Leistungen keine grossen Vorwürfe machen, zudem hätten sie eben für die 1. Liga ganz einfach nicht die nötige Klasse. Seitens der Klubleitung hat man den Ligaerhalt wohl auch schon abgeschrieben, Klubpräsident Antonio Piller fehlte ein weiteres Mal. Für Assistenztrainer Charly Clément momentan eines der Hauptprobleme des FCF: Solange nicht klar sei, wie es in der Leitung (Präsident/TK-Chef/Trainer) weitergehe, könne man die kommende Saison bezüglich Spieler kaum richtig planen. Er und sein Staff – und sicher auch ein Grossteil der Spieler – wissen nur allzu gut, dass der Abstieg nicht mehr abgewendet werden kann und dass man deshalb schnell mit der Planung der neuen Saison in der 2. Liga inter beginnen sollte. Hört man sich in der Mannschaft herum, werden dann wohl nur noch ganz wenige aus dem jetzigen 23-Mannkader dabei sein.

Chênois die weniger schlechte Mannschaft

Um es vorwegzunehmen, der Match zwischen den einstigen NLA-Vereinen Freiburg und Chênois spielte sich auf einem sehr überschaubaren Niveau ab, was Charly Clément nach dem Match zur Aussage bewog, dass heute nicht die bessere, sondern die weniger schlechte Mannschaft gewonnen habe. Der Sieg der Genfer ging am Ende mehr als in Ordnung, aufgrund der Chancen hätte er auch um das eine oder andere Tor höher ausfallen können. Nach einer torlosen ersten Halbzeit ging der Genfer Vorortsclub nach 52 Minuten verdientermassen in Führung, den schönen Querpass von Henrique Vieira versorgte der schnelle Flügel Eldar Suljicic am hinteren Pfosten völlig freistehend zum 0:1 im Netz. Kurz danach hatte der etwas klein gewachsene FCF-Hüter Peiro Soldini, der diesmal für den zuletzt immer wieder patzenden Sléo Freiburghaus im Tor stand, mächtig Glück. Zweimal klatschten Versuche von Loris Lombard aus kurzer Distanz von der Querlatte ins Feld zurück.

Der gleiche Spieler sorgte dann eine Viertelstunde vor Schluss für die endgültige Entscheidung, als er der hochstehenden FCF-Abwehr davonlief und kaltblütig einschob. Die Freiburger Anhänger warteten derweil vergeblich auf gute Aktionen ihrer Lieblinge. Die gab es in den ganzen 90 Minuten ganz einfach nicht. Gästegoalie Mathieu van der Laan musste auf dem gut bespielbaren St. Leonhard keinen einzigen richtigen Schuss abwehren. Dies sagt so ziemlich alles aus über die Abschlussschwäche der Freiburger Mannschaft, die nun schon seit Monaten auf den zweiten Saisonsieg wartet und punkto Torausbeute eben auch klar das schwächste Team der Liga ist.

Wieder ein Ausschluss

Ein Unglück kommt selten allein – neben den drei Punkten verloren die Freiburger, wie schon vor einer Woche in Naters, auch diesmal einen Spieler mit einer gelb-roten Karte. Mittelfeldspieler Neil Peter liess sich nach einem Zweikampf an der Seitenlinie liegend zu einer überrissenen Reklamation gegenüber dem Schiedsrichter hinreissen. Sein Ausschluss half seiner Mannschaft in der Schlussphase auch nicht, um zumindest noch das Ehrentor zu erzielen.

Chênois-Trainer David Joye war mit den drei Zählern sehr zufrieden. Jetzt sei man fürs Erste die Abstiegssorgen los. Ganz anders sieht es natürlich im Lager der Pinguine aus, wo es laut Charly Clément darum gehe, den Spielern im Training möglichst noch Freude für die kommenden Kehrausspiele mitzugeben. Wunder dürfe man von dieser spielerisch limitierten Mannschaft in dieser Saison keine mehr erwarten.

Eines ist sicher, wer gegen diesen ebenfalls bescheidenen Gegner kein einziges Mal richtig vors Tor kommt, der hat in der 1. Liga nichts verloren. Und allein auf Abschlussversuche der einzige Spitze Riley Zimmermann zu warten, ist auf diesem Niveau eben schon etwas wenig.

Telegramm

Freiburg – Chenois 0:2 (0:0)

St. Leonhard. – 80 Zuschauer. – SR: Bosnic. Tore: 52. Suljicic 0:1. 77. Lombard 0:2.

FC Freiburg: Soldini; Dos Santos (58. Yassa), Fouda (28. Djidda/64. Yohans), Gharsallah, Ademi; Peter, Yimga (78. Polonyi), Jaton. Wenzi; Mejdi; Zimmermann.

CS Chênois: Van der Laan; Cottier, Isabey, Olivera, Beuchat (46. Nucera); Bilalli, Blättler, Martinez, Suljicic (84. Racloppi); Vieira do Sacramento (63. Mboso), Ibongo (19. Lombard).

Bemerkungen: Freiburg ohne Nsingi, Vukanovic, Rusca, Looga (alle verletzt), Monteiro (gesperrt). – Lattenschüsse: Lombard (59. 2 x). – Verwarnungen: Fouda (26.), Peter (30.), Isabey (43.), Mejdi (70.). – Gelb-Rot: Peter (69., Reklamieren).

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