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Bekannte Landschaften in Öl und Aquarell

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Der Schwarzsee in Ölfarben und Aquarell, in düsterer Abendstimmung, komplett verschneit oder an einem strahlenden Sommertag: Er ist ein vielgemaltes Sujet aus dem Sensebezirk. Und so ist er auch zahlreich vertreten an der Ausstellung, die der Freiburger Kunstsammler Georges Guggenheim ab morgen Freitag während zehn Tagen im Gasthof Taverna in Tafers zeigt. Rund 50 Werke hat er ausgewählt – entweder sind sie von Künstlern aus dem Sensebezirk gemalt, oder sie zeigen Sensler Landschaften. Unter den Malern sind bekannte Namen wie etwa Max Clément, Armand Niquille oder Hiram Brülhart. Die Werke können nicht nur angeschaut werden, sie stehen auch zum Verkauf. Die Preisspanne beträgt zwischen 300 und 2000 Franken.

«Der Schwarzsee als Sujet ist sehr beliebt bei den Käufern», sagt Guggenheim. Auch gut verkauften sich Werke, die das alte Bad Bonn zeigten, das nun unter dem Schiffenensee liegt. Guggenheim zeigt auf ein Werk von Max Clément, auf dem die Kapelle des Bonn abgebildet ist.

Erstes Mal im Sensebezirk

Es ist die erste solche Ausstellung, die Guggenheim im Sensebezirk organisiert. In der Stadt Freiburg und auch in Bulle habe er das schon mehrmals getan, und zahlreiche Sensler seien jeweils gekommen, erzählt er. Sie hätten ihn gefragt, wann er in ihren Bezirk komme – nun ist er hier.

«Mir ist es wichtig, dass die Werke in der Region, in der sie entstanden sind, bleiben», erklärt er. Darum habe er für die Ausstellung in Tafers nur Werke mit Bezug zum Sensebezirk ausgewählt. Die Senslerinnen und Sensler wüssten bestimmt sofort, welche Ecken des Bezirks die Landschaftsgemälde von Clément zeigten, sagt er und schmunzelt. Ernster fügt er hinzu: «Ich finde es wichtig, dass die Bilder gezeigt werden. Wenn sie nur in einem Archiv bleiben, gehen sie vergessen.»

Georges Guggenheim erwirbt die Gemälde ausschliesslich von Privatleuten, und er überprüft die Herkunft jeweils genau, wie er mehrmals betont. Er kauft nur, was ihm selber gefällt.

Eine «Sammlerseele» habe er seit jeher. Die Kunst habe ihn 1985 gepackt: Er habe ein Ölgemälde des Freiburger Künstlers Joseph Reichlen betrachtet, und es habe ihn getroffen wie ein «Blitzschlag». Vorher habe er nicht viel mit Kunst am Hut gehabt. «Ich bin Autodidakt und nicht ausgebildeter Kunsthistoriker.» Trotzdem hat er jetzt so viel Erfahrung, dass er von Versicherungen anerkannt ist, um Kunstwerke einzuschätzen.

Ausstellung im Hotel Restaurant Taverna in Tafers: Von Freitag, 19. Oktober, bis Sonntag, 28. Oktober, jeweils 16 bis 19 Uhr, samstags und sonntags zusätzlich von 10 bis 12 Uhr.

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