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Bekenntnis zu qualifizierten Arbeitskräften

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Autor: walter buchs

Nach einer weiteren Umsatzsteigerung im vergangenen Jahr werde auch im jetzigen Zeitpunkt auf den Baustellen auf vollen Touren gearbeitet. Man dürfe sich davon aber nicht blenden lassen, denn in der zweiten Jahreshälfte könnte sich das Blatt wenden.

Darauf hat Präsident Jean-Luc Schouwey an der Generalversammlung des Freiburger Baumeisterverbandes (FBV) vom Donnerstagabend in Romont hingewiesen. Er mache sich daher Sorge über die Beschäftigung des Personals und unterstrich: «Das Humanpotenzial unserer Baustellen bleibt der Motor für unsere Unternehmen. Wir wollen dies auf keinen Fall durch Entlassungen verlieren.»

«Qualität erhalten»

Nach Meinung des FBV-Präsidenten kann der Verband und können seine Mitglieder auf die Anstrengungen im Bildungsbereich stolz sein. Auch Jugendlichen würden viele Arbeitsplätze geboten. «Wir wollen dieses Angebot aufrechterhalten», unterstrich Schouwey und räumte ein: «Wir wissen nur zu gut, dass in Zeiten, in denen die Arbeit zurückgeht, leider auch die Lehrstellen diesen Trend einschlagen.» Daher appellierte der FBV-Präsident an seine Mitglieder: «Auch wenn es in diesem und im nächsten Jahr schwierig sein wird: Vernachlässigen wir nicht unsere Sorge für die Ausbildung und auch nicht das Angebot an Lehrstellen und an Weiterbildung der Mitarbeiter unserer Unternehmen.»

Sorge um Auftragslage

Ebenfalls für Verbandsdirektor Jean-Daniel Wicht ist klar: «Die Aufrechterhaltung der besten Rahmenbedingungen für unseren Beruf läuft über die Berufs- und Weiterbildung ab.» Er wolle deshalb auch künftig zusammen mit den Mitarbeitenden im Sekretariat neue Berufsbildungskurse schaffen, die den Bedürfnissen der jeweiligen Berufe und der Mitglieder entsprechen. Dabei habe auch die Arbeitssicherheit einen hohen Stellenwert.

Angesichts des zu erwartenden Arbeitsrückgangs bedankte sich FBV-Präsident Schouwey bei den kantonalen und kommunalen Behörden für die rasche Bereitstellung von Mitteln zur Infrastruktur- und Gebäudesanierung und begrüsste das in dieser Woche vorgestellte Impulsprogramm des Kantons. Baudirektor Georges Godel versicherte den Bauunternehmern, dass der Staat alles unternehme, um Investitionen auszulösen.

Jean-Luc Schouwey richtete sich gestern Abend ebenfalls an die Bauherren und Projektleiter. Die Eingabefristen für Submissionen seien oft zu kurz und Submissionsunterlagen unvollständig. Beim ersten Spatenstich lägen die Pläne noch nicht detailliert vor, was einen rationellen Bauablauf beeinträchtige.

René Schouwey, Verantwortlicher für den Arbeitsmarkt und Bindeglied zu den Sozialpartnern, stellte den Baumeistern den anfangs Jahr gegründeten «Freiburger Verein für Kontrollen» vor. Es handelt sich dabei um die Nachfol- georganisation der «Tripartiten Aufsichtskommission zur Bekämpfung der Schwarzarbeit im Baugewerbe». Der Verein zählt vier Mitglieder, je zwei Arbeitgeber- und Arbeitnehmerorganisationen, und hat einen Leistungsauftrag vom Staat.

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