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Belfaux diskutiert über Folgen der Veruntreuung

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Der frühere Gemeindekassier veruntreute zwischen 2005 und 2019 Gelder in Höhe von 5,8 Millionen Franken. Vor diesem Hintergrund erklärte sich die angespannte Atmosphäre im Generalrat von Belfaux am Donnerstagabend. Zu den rund zwanzig Traktanden gehörte die Jahresrechnung 2019. Zwar wurde die Rechnung einstimmig angenommen, nicht aber ohne Debatte: Der Generalrat zeigte sich besorgt über die finanziellen Auswirkungen auf die Gemeinde. Jean-Paul Meyer von der Bewegung Arc-en-ciel sagte, es sei schwierig, die Rechnung zu genehmigen, während die Einzelheiten der Affäre unbekannt blieben. Syndique Rose-Marie Probst (CVP) erwiderte, es stünden keine weiteren Informationen zur Verfügung, da die Administrativuntersuchung noch nicht abgeschlossen sei. Doch angesichts der Unsicherheiten wurden drei der vier geplanten Investitionen entweder abgelehnt oder verschoben.

Die Rechnung 2019 zeigte ein Defizit von 311 187 Franken, bei einem Aufwand von 10 Millionen Franken. Berücksichtigt man jedoch die mit dem Fall verbundenen ausserordentlichen Kosten sowie eine Änderung der Buchhaltungsmethode, beläuft sich der Verlust auf 2,54 Millionen.

LIB/vau

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