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Belgische Gruppe schafft in Bulle 120 bis 140 qualifizierte Arbeitsplätze

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Autor: Arthur Zurkinden

Mit einem strahlenden Gesicht trat am Mittwoch Staatsratspräsident Beat Vonlanthen mit Thierry Mauron, Direktor der Freiburger Wirtschaftsförderung, vor die Medien, um eine gute Nachricht zu verkünden: «Die in Bulle ansässige Farchim SA hat uns heute mitgeteilt, dass die UCB-Gruppe Bulle als Standort für ihr erstes Biotechnologie-Produktionszentrum auserwählt hat», sagte Vonlanthen. «Die Gruppe will in der Greyerzer Metropole rund 250 Millionen Euro investieren. Das Projekt dürfte die Schaffung von 120 bis 140 qualifizierten und hoch qualifizierten Arbeitsplätzen zur Folge haben», fuhr er fort. In Bulle wird die UCB-Gruppe ihr Medikament «Cimzia» in grossen Mengen herstellen (vgl. Kasten).

Baubeginn im Jahre 2012

Bis mit der Produktion begonnen werden kann, wird allerdings noch eine gewisse Zeit verstreichen. Nach Worten von Thierry Mauron wird die Gruppe im kommenden Jahr die Planung an die Hand nehmen. Baubeginn soll im Jahre 2012 sein, so dass das neue Gebäude nach rund dreijähriger Bauzeit im Jahre 2015 in Betrieb genommen werden kann. Laut Mauron hat die Firma einen Kaufvertag mit einem privaten Landbesitzer abgeschlossen.

Die belgische UCB-Gruppe ist im Kanton Freiburg nicht unbekannt. Seit 1995 ist in Bulle die UCB Farchim SA tätig, die zu dieser Gruppe gehört. Farchim SA hat dort ein pharmazeutisches Produktionszentrum und beschäftigt 202 Mitarbeitenden.

Wieso in Bulle?

Die bereits in Bulle ansässige Farchim SA hat sicher mitgeholfen, dass Bulle das Rennen für das neue Biotechnologie-Produktionszentrum gemacht hat, was angesichts der hohen Produktionskosten in der Schweiz nicht selbstverständlich ist. Laut Mauron stand Bulle mit Belgien und Malaysia in Konkurrenz.

«Nein, es waren nicht unbedingt die Steueranreize, die Freiburg bei Ansiedlungen bietet, die massgebend waren», hielt Mauron fest. Vielmehr wies er auf das Know-how hin, das die Region zwischen Genf und Bern im Bereich der Biotechnologie besitzt. Er wies auf die Fachhochschulen und Universitäten, inbesondere auf die ETH Lausanne, hin, die auf diesem Gebiet eine führende Rolle spielt. Laut Beat Vonlanthen sind aber auch das innovative Klima der Region und nicht zuletzt die Mehrsprachigkeit ein grosser Trumpf in der Standortfrage bei Ansiedlungen.

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