Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Benoit Jeckers späte Heimkehr

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Der Freiburger, der als Profi nie für Freiburg gespielt hat, wird doch noch zum Gottéron-Spieler: Benoit Jecker hat bei seinem früheren Ausbildungsclub einen Zweijahresvertrag unterschrieben und wechselt auf nächste Saison hin von Lugano nach Freiburg. «Ich habe ihn schon seit einigen Saisons auf dem Radar. Er ist ein zuverlässiger Verteidiger, der gut Schlittschuh läuft. Im modernen Eishockey sind Verteidiger, die sich schnell bewegen besonders wichtig», sagt Christian Dubé. Bereits im September trat Freiburgs Sportchef deshalb erstmals mit Jecker in Kontakt. Nun kam es zwischen Gottéron und dem 25-jährigen Verteidiger, der auch Offerten anderer Clubs vorliegen hatte, zu einer Einigung.

Früh nach Davos

Für Jecker ist es eine späte Heimkehr. Der Romand aus Villars-sur-Glâne, der mittlerweile ausgezeichnet Deutsch spricht, spielte bis 2010 in Gottérons Juniorenabteilung. Als die Freiburger jedoch von den Novizen Elite in die Kategorie Novizen Top abstiegen und sich Jecker nach der Orientierungsschule die Frage nach dem Ausbildungsweg stellte, wählte er allerdings einen unorthodoxen Weg: Er wechselte in die Juniorenabteilung des HC Davos und besuchte in den Bündner Bergen das Sportgymnasium.

Nach drei Jahren beim HCD zog es Jecker zum EHC Biel, wo er in der Saison 2013/14 als 19-Jähriger bereits zu 41 Einsätzen in der National League kam und es mit seinen Leistungen auch ins Schweizer Nationalteam für die U20-WM schaffte.

So richtig der Durchbruch gelang dem 187 Zentimeter grossen und 85 Kilogramm schweren Back dann in der Saison 2017/18. In 62 Spielen mit Biel erzielte er drei Tore und gab 13 Assists. Vor allem aber wies er am Ende der Saison eine herausragende Plus-24-Bilanz auf und gehörte in dieser Hinsicht zu den absoluten Topcracks der Liga. Pech war für ihn, dass er bereits vor dieser Leistungsexplosion bei Kloten unterschrieben hatte. Glück hingegen, dass Kloten abstieg und der Vertrag hinfällig wurde. So wurde Jecker zu einem gefragten Mann und unterschrieb einen lukrativen Vertrag beim HC Lugano.

Nur Nummer 7 in Lugano

In den eineinhalb Jahren im Tessin konnte Jecker allerdings nie ganz an seine Leistungen in Biel anknüpfen. In dieser Saison etwa steht er nach 21 Einsätzen bei drei Assists und einer ausgeglichenen Bilanz. In der Hierarchie ist er nicht im vorderen Bereich angesiedelt. Mit 13:19 Minuten pro Spiel ist der Freiburger bei den Tessinern bloss der Verteidiger mit der siebtmeisten Eiszeit. Bei Luganos Niederlage am Dienstag in Davos etwa spielte Jecker bloss im vierten Verteidiger-Paar.

Mit Benoit Jecker, Benjamin Chavaillaz, Philippe Furrer, Ryan Gunderson, Dave Sutter und Noah Schneeberger hat Gottéron für nächste Saison damit bereits sechs Verteidiger unter Vertrag – wobei Dubé Schneeberger gerne noch loswerden würde. Der 31-Jährige, der einen sehr gut dotierten Vertrag hat, zuletzt aber bloss überzählig war, könnte Freiburg schon bald verlassen. Gespräche in diese Richtung wurden mit andern Clubs bereits geführt – unter anderem mit Rapperswil.

Kommentar (0)

Schreiben Sie einen Kommentar. Stornieren.

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Die Pflichtfelder sind mit * markiert.

Mehr zum Thema