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Beratungsstelle Impuls nicht mehr gratis

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Autor: Urs Haenni

Murten Die Mitglieder des Vereins haben an der Generalversammlung vom Donnerstag beschlossen, dass von den Ratsuchenden neu eine maximale Fallpauschale von 50 Franken verlangt wird. Dafür musste aus den Statuten der Absatz «Das Angebot ist kostenlos» gestrichen werden. Die Maximalpauschale wird jährlich an der Vereinsversammlung bestimmt.

Liquiditätsprobleme

Der Entscheid fiel den Mitgliedern nicht leicht. Eigentlich hätte die Fallpauschale anlässlich einer ausserordentlichen Versammlung bereits im Januar eingeführt werden sollen. Damals verlangten die Mitglieder aber Bedenkzeit, um einen derart folgenschweren Entscheid zu treffen. Nun war die Zeit reif: Mit 23 zu 2 Stimmen hiessen sie die Änderung gut.

Präsident Theo Studer stellte die Ausgangslage wie folgt dar: «Entweder wir verlangen etwas oder wir müssen den Betrieb einstellen. Es geht letzten Endes um die Existenz von Impuls.» Tatsächlich hat der Verein mit seiner Beratungsstelle in den letzten Jahren immer rote Zahlen geschrieben: Zwischen 2004 und 2009 resultierte jeweils ein Defizit von bis zu 12 400 Franken, innert sechs Jahren betrug der Minusbetrag rund 30 000 Franken. Gemäss Studer hat Impuls Liquiditätsprobleme bekommen, so dass man nach einem neuen Ansatz suchen musste.

Die reformierte Pfarrei Môtier-Vully verlangte in einem Schreiben ein globales Konzept, eine Bedürfnisstudie und eine längerfristige Planung. Insbesondere von den politischen Gemeinden der Region hätte die Pfarrei eine grössere Unterstützung erwartet. Die Realität sah aber anders aus: 2009 zahlten die Gemeinden statt der budgetierten 15 000 nur 4900 Franken.

Gemäss Stellenleiterin Ingrid Hofstetter hätten bereits bisher viele Ratsuchende einen freiwilligen Betrag bezahlt. Studer denkt, dass diese auch eine Pauschale von 50 Franken akzeptieren werden. Der Vorstand hat aber die Möglichkeit, in Ausnahmefällen teilweise oder ganz auf die Pauschale zu verzichten.

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