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Berechnung ist nicht ganz nachvollziehbar

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Ich kann die im Leserbrief enthaltene Kostenrechnung nicht in allen Teilen nachvollziehen. Wenn die Schlussfolgerung, dass Atomstrom betriebswirtschaftlich nicht vertretbar sei, stimmen würde, so würde unsere Regierung mit dem Verbot vom Bau weiterer Atomkraftwerke daneben liegen. Wenn elektrische Energie nicht rentabel produziert werden kann, so wird sich auch kein Investor finden lassen für neue Kernkraftwerke, da bräuchte es gar kein Verbot. Beim Vergleich von Atomstrom und Sonnenenergie «vergisst» Leserbriefautor Kellenberger ganz wesentliche Punkte: Atom- und Wasserkraftwerke liefern den Strom dann, wenn er gebraucht wird. Sonnenenergie wird aber nicht zum Zeitpunkt produziert, in dem sie gebraucht würde. Also muss man sie in grossen Mengen speichern. Speichern kostet heute noch weit über 20 Rappen pro kWh. Im Sommerhalbjahr wird mit Solarkraftwerken etwa 75 Prozent der Jahresproduktion erzeugt, im Winter 25 Prozent. Es bräuchte also Speicher in der Grössenordnung von einem Viertel der ganzen Jahresproduktion. Ein Schweizer braucht im Durchschnitt 1500 kWh pro Jahr. Allein für das Speichern der Sonnenenergie macht das etwa 300 Franken pro Jahr und Person. Nebenbei noch ein Hinweis zur Tatsache, dass Solarpanel immer günstiger werden: Statt Silizium verwendet man neuerdings billigeres Kadmium-Tellurid, giftiges Material. Die Solarlobby hat eine Ausnahmebewilligung erwirkt von den RoHS Richtlinien, die für die ganze übrige Elektro- und Elektronikindustrie gelten. So etwas steht natürlich nur im Kleingedruckten.

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