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Berggebiete waren trotz Corona gut besucht

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«Trotz der Corona-Krise hatten wir eine sehr gute Sommersaison», sagte Johanna Gapany, Präsidentin des Verbands Seilbahnen Freiburger Alpen, gestern vor den Medien. Die Corona-Pandemie war zwar für alle spürbar, trotzdem sind die Betreiber mit den Zahlen zufrieden. Rund 4,32 Millionen Franken generierte die etwas verkürzte Sommersaison 2020. Das liegt über dem Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre. Jaun verzeichnete sogar bessere Zahlen als in der vergangenen, sehr guten Saison.

Starker Sommer

Auch im Schwarzsee ist man mit der Sommersaison 2020 zufrieden. Insgesamt gab es diesen Sommer 70 000 Ersteintritte. Im Rekordjahr 2019 waren es 79 000 Ersteintritte. «Der Monat Juli war sehr stark und ist sogar besser gelaufen als der Juli 2019», sagte Geschäftsleiter Matthias Jungo den FN. Auch der gesamte August und der Anfang des Monats September seien im Schwarzsee erfreulich verlaufen.

Das gute Wetter und die Tatsache, dass die meisten Schweizerinnen und Schweizer ihre Ferien im eigenen Land verbrachten, sieht Matthias Jungo als ausschlaggebend. «Wir hatten sehr viele Wanderer, Kinder, die unseren neuen Spielplatz besuchten, und Familien, die an den Schwarzsee gekommen sind», sagte Jungo. Üblicherweise reisten vor allem Schulklassen und Reisegruppen in Cars an, sagte Jungo. Die Rodelbahn habe sogar 15 Prozent mehr Gäste verzeichnet als im vergangenen Jahr.

An der Medienkonferenz warfen die Verantwortlichen auch ein Blick auf die kommende Wintersaison. Durch das Winter-Schutzkonzept (siehe Kasten) ändert sich für die Betreiber nicht allzu viel im Vergleich zum Sommerbetrieb. In allen Skigebieten werden die üblichen Winteraktivitäten aufgenommen.

Winter-Neuheiten

Doch es gibt auch einige Neuheiten: Auf der Berra wird der Snow-Park vergrössert, und in Charmey gibt es neue Skipisten für Anfängerinnen und Anfänger, die durch Crowdfunding finanziert worden sind. In Jaun werden wieder Nachtwanderungen und Schlittenfahrten im Mondschein angeboten. Das Funiculaire beim Moléson wird neu auch am Freitagabend bis 23 Uhr laufen; das Nachtschlitteln am Samstagabend wird wieder angeboten.

«Besser als letztes Jahr»

Auch Schwarzsee setzt auf die üblichen Winteraktivitäten und hofft auf besseres Wetter. «Letzten Winter hatten wir die schlimmsten Stürme seit langem, und die Kaiseregg war nur an 17 von 71 Tagen offen», so Jungo. Es gab lediglich 50 000 Ersteintritte. In der Wintersaison 2018/19 waren es doppelt so viele gewesen.

«Wenn der Sommer gut läuft, gibt uns das ein Polster für einen schlechteren Winter», so Jungo. Der Winter sei jedoch nach wie vor eine sehr wichtige Saison. Die Angebote seien lukrativer als im Sommer, und durch Skiticket-Einnahmen könne ein grösserer Umsatz generiert werden. Die Gastronomie wird es jedoch schwerer haben. «Wir bieten Fondue-Abende an, die normalerweise von grösseren Gruppen gebucht werden.» Aufgrund der jetzigen Situation geht Jungo nicht davon aus, dass viele Gruppen kommen. Das Angebot bleibt trotzdem bestehen; Schwarzsee wartet das Verhalten der Besucher ab. Jungo hofft, dass die Freiburgerinnen und Freiburger ihre Skiferien in der Schweiz verbringen.

Schutzkonzept

Maskenpflicht in den Gondeln

Das Schutzkonzept für die Winterskisaison in den Freiburger Alpen steht fest. An der gestrigen Pressekonferenz der Seilbahnen Freiburger Alpen wurde es vorgestellt.

Das Tragen einer Mund-und-Nasen-Bedeckung ist in geschlossenen Ski-Transportmitteln wie Gondeln obligatorisch. Skilifte und Sessellifte sind davon ausgenommen. Es wird jedoch empfohlen, überall Bandanas, Halsschläuche oder sonstige Mund-und-Nasen-Bedeckungen zu tragen. Die Distanzregeln müssen überall beachtet werden, und Mitarbeitende der Skidestinationen, die in direktem Kontakt mit den Kunden stehen, werden durch eine Trennscheibe geschützt. Hingegen gibt es in den Gondeln keine Kapazitätsbeschränkung, wie auch sonst in öffentlichen Verkehrsmitteln nicht.

km

 

 

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