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Bern erlitt im zweiten Finalspiel seine erste Playoff-Niederlage

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Eine frühe 3:0-Führung genügte Genf nicht zur nervenschonenden Fortsetzung der zweiten Final-Partie. Innerhalb von sieben Minuten verschaffte sich der SCB nach einem schwachen ersten Drittel wieder «Zutritt» zum Geschehen im Rink. Pascal Berger, er nach einem von Josi provozierten Abpraller, und der frühere Genfer Vorkämpfer Jean- Pierre Vigier (37.) trugen temporär Hektik und Spannung ins Spiel zurück.

Tor-Doublette entschied

Genf lahmte vorübergehend zwar, mehr als ein Zwischentief liess der Gastgeber indes nicht zu. Den totalen Einbruch vermieden die Spieler von Chris McSorley. Sie liessen sich im Schlussdrittel nicht mehr aus der Reserve locken – selbst die ungenutzte doppelte Überzahl (während 85 Sekunden) verkraftete das Team schadlos.

In der entscheidenden Phase legten die Servettiens stattdessen nochmals zu. Rasend schnell entledigten sie sich aller Probleme. Innerhalb von 96 Sekunden klärten Rubin und Conz mit ihrer Tor-Doublette die Verhältnisse endgültig zu Gunsten der Herausforderer.

Dass sie dem SCB spät weitere zwei Tore zugestanden oder fast schenkten, war zwar fahrlässig, aber nicht mehr bedrohlich. Nach neun Playoff-Siegen in Serie stiess der NLA-Favorit erstmals auf einen unüberwindbaren Widerstand.

Zunächst war das Drehbuch vollumfänglich nach dem Gusto der Genfer verlaufen. Der SCB liess sich im ersten Drittel dominieren wie selten zuvor in dieser Saison. Zeitweise war kein Berner dem Speed und der Raffinesse der Westschweizer gewachsen – selbst Jung- Star Roman Josi nicht, den die lokalen Medien ehrfürchtig als «Berner Alptraum» tituliert hatten.

Der perfekte Start für Servette

Gleich der erste Konter der Einheimischen endete erfolgreich. Tony Salmelainen wies seinen Copains mit dem 1:0 (5.) früh den Weg in die gewünschte Richtung. 30 Sekunden vor der ersten Pause, als Dubé auf der Strafbank sass und die Schiedsrichter eine weitere Strafe gegen den SCB anzeigten, erhöhte Kolnik nach einem magistralen Querpass Bezinas gar auf 2:0.

Das zweite Gegentor hinterliess im Berner Selbstbewusstsein offenbar Furchen. Einen entsprechend unglücklichen Eindruck hinterliess Keeper Marco Bührer beim 0:3. Thomas Déruns überlistete ihn mit dem wohl ältesten Trick der Hockey-Szene – mit dem «Buebe- Trickli».

«Ich erwarte von ihnen, dass sie den Turbo einschalten», hatte McSorley von seiner Parade-Formation gefordert. Der Befehl des Genfer Chefs wurde von Salmelainen und Co. perfekt umgesetzt. Vier Skorerpunkte truge die beste Linie der Genfer zum Ausgleich in der Serie bei. Si

Servette – Bern 5:4 (2:0, 1:2, 2:2)

7202 Zuschauer (ausverkauft). Tore: 5. Salmelainen (Savary, Déruns) 1:0. 20. (19:30) Kolnik (Bezina/Ausschluss Dubé und Strafe angezeigt) 2:0. 21. Déruns (Vukovic) 3:0. 30. Berger (Josi, Froidevaux) 3:1. 37. Vigier (Dubé, Gamache) 3:2. 52. Rubin (Salmelainen, Déruns) 4:2. 54. (53:24) Conz (Toms, Kolnik) 5:2. 55. (54:27) Reichert (Vigier, Dominic Meier) 5:3. 58. Vigier (Froidevaux) 5:4. Strafen: je 6mal 2 Minuten. Stand: 1:1.

Bemerkungen: 27. Timeout von Servette. SCB ab 59:05 bis 59:49 ohne Goalie. 60. (59:49) Timeout von Bern.

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