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Bernadette Mäder-Brülhart ist bereit für eine Staatsratskandidatur

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Der Kantonalvorstand der Mitte-links–CSP hat die Sektionen angefragt, ob sie bereit wären, eine Kandidatin oder einen Kandidaten für die Staatsratswahlen zu stellen, und die Sektion Sense hat diese Anfrage positiv beantwortet. «Ich habe meine Bereitschaft erklärt, für eine Kandidatur zur Verfügung zu stehen», sagte gestern Grossrätin Bernadette Mäder-Brülhart auf Anfrage der Freiburger Nachrichten. Sie sei bei den Nationalratswahlen einer Liste der CSP kritisch gegenübergestanden, dieses Mal sei die Ausgangslage aber anders: «Wenn es der Partei etwas bringt, stehe ich bereit», sagte sie den FN.

Die 57-jährige Mäder-Brülhart ist seit knapp zwei Jahren Grossrätin. In Schmitten war sie bis zu den Wahlen im Februar Gemeinderätin und Schulpräsidentin, dazu führte sie mehrere Jahre die CSP Sense als Präsidentin an.

Die Schmittnerin wies aber darauf hin, dass es bis zur Kandidatur noch Gespräche brauche. «Erst muss die Partei entscheiden, ob sie mit einem oder zwei Kandidaten antreten will.» Wie sie gehört habe, sei bei einer zweiten Person ein konkretes Interesse vorhanden.

An der gestrigen Generalversammlung der Partei in Freiburg fielen keine weiteren Namen, die infrage kämen. Parteipräsident Philippe Wandeler bezeichnete gegenüber den FN Bernadette Mäder-Brülhart als «mögliche Kandidatin»; es seien aber noch zwei weitere Personen im Gespräch, von denen eine einer Kandidatur gegenüber «ziemlich offen» sei. Namen nannte er auch auf Nachfrage der FN keine: «Wir sind am Diskutieren und am Abklären, auch betreffend einer erweiterten Liste mit den Grünen und der SP», so Wandeler. Entscheide werde die Partei erst an der kommenden Generalversammlung am 23. Juni fällen. Wie Wandeler vor den Mitgliedern sagte, habe Pierre-Olivier Nobs bei der letzten Staatsratswahl ein gutes Resultat erzielt, und der Vorstand sei der Auffassung, es wäre gut, wieder teilzunehmen. Er sprach die bürgerliche Liste an, die keine Frau und keinen Sensler Kandidaten enthalte. Wandeler sagte, es brauche einen gemeinsamen Auftritt der Linken, wohl mit drei Kandidaten der SP, einen der Grünen und einen der CSP.

Parolen: CSP sagt Nein zum Fortpflanzungsgesetz

D ie Mitte-links – CSP hat an ihrer Generalversammlung gestern die Parolen zu den Abstimmungsvorlagen vom 5. Juni gefasst. Die Partei empfiehlt die Ablehnung der Änderung des Fortpflanzungsgesetzes. Sie ergriff mit 20 gegen 6 Stimmen die Nein-Parole und folgten dabei mehrheitlich den Argumenten, dass das neu vorgelegte Gesetz gegenüber dem ursprünglichen Vorschlag des Bundesrates zu stark ausufere. Stimmfreigabe beschlossen die CSP-Mitglieder bei der Initiative «Für ein bedingungsloses Grundeinkommen». Trotz Kritik aus den CSP-Reihen, dass die Vorlage utopisch und nicht finanzierbar sei, verlief die Abstimmung knapp: mit 11 Ja- gegen 13-Nein-Stimmen. Der Antrag für Stimmfreigabe wurde genehmigt.

Die CSP ergriff zudem die Ja-Parole bei der Änderung des Asylgesetzes für ein schnelleres Verfahren. Die Initiative «Pro Service public» wurde ebenso klar abgelehnt wie die Milchkuh-Initiative genannte Vorlage zur Verkehrsfinanzierung. uh

 

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