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Berner Mutzen holen Murtenfähnli

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Autor: Helene Soltermann

Murten Am gestrigen Murtenschiessen herrschten optimale Verhältnisse: Bei absoluter Windstille und schönstem Wetter haben über 1400 Schützinnen und Schützen am Anlass teilgenommen. Heinz Thalmann, Präsident des Murtenschiessens, zieht eine positive Bilanz: «Alles ist ohne Zwischenfälle über die Bühne gegangen, es gab keine gefährlichen Situationen.» Das schöne Wetter habe zu einer guten Stimmung beigetragen, und es hätten mehr Leute mitgemacht als erwartet. Auch gezielt wurde noch nie so gut wie in diesem Jahr: Die Gruppe «Mutz» der Berner Stadtschützen hat mit 311 Punkten das beste Resultat in der ganzen Geschichte des Murtenschiessens erreicht, wie Thalmann nach dem Schiessen sagte.

«Waffe schafft Vertrauen»

Vor dem Schiessen verteidigte Thalmann die Heimabgabe von Militärwaffen. «Mit der Waffenabgabe schafft der Staat Vertrauen», sagte er vor der versammelten Schützengemeinde in seiner Ansprache. Wenn die Waffenabgabe aufgehoben würde, wäre dies laut Thalmann nicht nur ein Vertrauensbruch zwischen dem Staat und dem einzelnen Bürger, sondern zugleich ein Verantwortungsentzug.

Klarer Auftrag

Der Freiburger Staatsratspräsident Beat Vonlanthen forderte in seiner Rede, dass die Armee in Zukunft einen klaren Auftrag erhalten solle.

Die Berner Mutzen können den Wanderpreis – das Murtenfähnlein – dieses Jahr zum zweiten Mal mit nach Hause nehmen. 1954 haben die Berner Stadtschützen die Auszeichnung zum ersten Mal gewonnen. Laut Thalmann haben am Anlass nicht nur ältere Schützen mitgemacht. «Es hatte erstaunlich viele junge Schützen dabei.» Er hat deshalb keine Angst, dass den Gesellschaften der Nachwuchs ausgeht.

Kränze für die Besten

Während die Berner Mutzen als beste Gruppe mit dem Murtenfähnlein geehrt worden ist, sind folgende Gruppen mit dem Kranz ausgezeichnet worden: «Burgunderloch», Courlevon (306 Punkte); «Jägerstein», Galmiz (306 Punkte); «Schwarztreffer», Liebistorf, Kleinbösingen, Wallenbuch (299 Punkte); «Graffenried», Münchenwiler-Clavaleyres (299 Punkte); «Ulme», Ulmiz (295 Punkte); «Grossholz-Massai», Gurmels (289 Punkte); «Petinesca», Worben (288 Punkte); «Oberberg», Gossau (287 Punkte); «Wagenrad», Galmiz (284 Punkte); «Schliernberg», Schliern (284 Punkte); «Alte Aare», Kappelen-Werdt (283 Punkte); «Echo du Vallon», Vallon (283 Punkte); «Aarebord», Walperswil (275 Punkte); «Chutze», Gurmels (275 Punkte); «Galm», Ulmiz (275 Punkte) und «Murtenleu», Murten (275 Punkte).

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