Gantrisch 29.03.2012

Guter Winter sorgt für einen Passagierrekord beim Schneebus

Der Schneebus Gantrisch hat im letzten Winter so viele Passagiere transportiert wie noch nie: Rund 2800 Personen nutzten das Angebot.

Autor: LUkas Schwab

«Es war ein guter Winter mit viel Schnee», sagt Patrick Schmed, Leiter Marketing und Tourismus des Naturparks Gantrisch. Dies habe sich auch positiv auf die Nutzungszahlen des Schneebusses Gantrisch ausgewirkt. Obwohl diese noch nicht definitiv ausgewertet sind, steht laut Schmed bereits fest, dass noch nie so viele Personen mit dem Schneebus unterwegs waren wie im letzten Winter: Insgesamt nutzten rund 2800 Passagiere den Schneebus Gantrisch. Im Vorjahr hatte die Zahl bei 1600 Passagieren gelegen, vor zwei Jahren bei rund 2400. Schmed führt dieses gute Ergebnis auf eine allgemein sehr gute Wintersaison zurück: «Auch Wintersportanbieter wie zum Beispiel das Langlaufzentrum Gantrisch oder Schnee Selital blicken auf eine gute Saison zurück», sagt Schmed. Er geht zudem davon aus, dass der Schneebus auch von Schülerinnen und Schülern rege benutzt wurde. «Insgesamt ist es aber schwierig einzuschätzen, wer genau den Bus nutzt», so Schmed. Er sei im Winter bei Langläufern, Skifahrern, Wanderern und Schneeschuhläufern beliebt.

Wanderbus ab Mitte Juni

Der Schneebus wird von der Postauto AG im Auftrag des Vereins Bus Alpin, des Naturparks Gantrisch und der betroffenen Gemeinden betrieben. Der Bus bringt in der kalten Jahreszeit Schneebegeisterte mit dem öffentlichen Verkehr in die Gantrisch-Region. Der Schneebus Gantrisch fährt im Winter täglich von Schwarzenburg über Riffenmatt nach Schwarzenbühl und retour. Ziel der schweizerischen Organisation Bus Alpin ist es, touristische Ziele in Berggebieten besser mit dem öffentlichen Verkehr zu erschliessen.

Im Sommer gibt es im Gantrisch als Pendant zum Schneebus den Wanderbus, der Wanderer in die Region bringt. Dieser verkehrt wie bisher auch dieses Jahr von Mitte Juni bis Oktober. Er fährt aber im Gegensatz zum Schneebus nur an den Wochenenden.