Kriechenwil 04.07.2019

Kriechenwil kann das Gemeindehaus sanieren

Die Gemeindeversammlung stimmte dem Kredit zu.

«Der Kredit zur Sanierung des Gemeindehauses war unbestritten», sagt Simon Fankhauser, Gemeindepräsident von Kriechenwil, auf Anfrage der FN. Ohne Gegenstimme bewilligte die Gemeindeversammlung vom letzten Donnerstag den Betrag von 170 000 Franken. Damit kann die Gemeinde das Gebäude aus den 1980er-Jahren sanieren und neu möblieren.

Platz für die Schule

Vor einem Jahr hatten die Stimmbürger ein erstes Projekt abgelehnt. Eine Gruppe von Opponenten forderten an der Gemeindeversammlung insbesondere mehr Platz für die Küche. Doch die Abklärungen der Gemeinde zeigten, dass die Idee der Opponenten nur mit hohen Investitionen möglich wäre. Mit dem bewilligten Kredit kann die Gemeinde nun die Duschräume im hinteren Teil des Gebäudes zu einem multifunktionellen Raum umbauen, der vorerst als Schulraum genutzt wird. «Bis nächste Woche wollen wir das Baugesuch einreichen», sagt Fankhauser.

Abgabe geregelt

Die Gemeindeversammlung billigte auch die weiteren Traktanden oppositionslos. So stimmte sie dem Reglement über die Mehrwertabgabe zu: Gewinnt Land durch eine Ein- oder Umzonung an Wert, muss der Landbesitzer einen Teil des Mehrwerts abliefern. In Kriechenwil werden mit dem neuen Reglement 30 Prozent für Einzonungen und 25 Prozent für Auf- und Umzonungen fällig.

Die Jahresrechnung 2018 schloss bei einem Ertrag von 1,65 Millionen Franken genau ausgeglichen. Den ursprünglichen Ertragsüberschuss von 103 000 Franken musste die Gemeinde aufgrund rechtlicher Vorgaben vollständig in die finanzpolitische Reserve einlegen. Budgetiert war ein Defizit von rund 9000 Franken.