Schwarzenburg 10.10.2019

In Steinenbrünnen wird im Frühling eine Tempo-30-Zone eingeführt

Ein Verkehrsgutachten empfiehlt der Gemeinde Schwarzenburg, im Weiler Steinenbrünnen Massnahmen zur Verkehrsberuhigung durchzusetzen.

Schon seit längerem stören sich Anwohnerinnen und Anwohner da­ran, dass in Steinenbrünnen zu schnell gefahren wird. Insbesondere Eltern sind besorgt, dass ihre Kinder die Strasse zur Schule nicht mehr sicher begehen können. Deshalb sind beim Gemeinderat von Schwarzenburg verschiedene Eingaben für eine Beruhigung des Verkehrs eingetroffen. Letzten Oktober hat der Gemeinderat ein Verkehrsgutachten für das Gebiet Steinenbrünnen in Auftrag gegeben. Dieses lag im August dieses Jahres dem Gemeinderat zur Genehmigung vor, wie Theo Binggeli, Gemeinderat Tiefbau und Umwelt, gegenüber den FN mitteilt.

Das Gutachten zeigt, dass die aktuelle Tempobegrenzung von 50 Kilometern pro Stunde auf den Strassen in Steinenbrünnen zu hoch ist. Die Sichtweiten und die Übersicht auf den Strassen seien mangelhaft und würden ein so hohes Tempo nicht rechtfertigen.

Genehmigung bereits erfolgt

Das Gutachten empfiehlt daher, die Höchstgeschwindigkeit auf der Strasse durch den Weiler auf einer Strecke von 375 Metern auf 30 Stundenkilometer zu begrenzen. Die Umsetzung soll mittels Signalisation und Bodenmarkierung erfolgen.

Der Gemeinderat von Schwarzenburg hat beschlossen, dieser Empfehlung nachzukommen. Die notwendige Genehmigung ist beim kantonalen Tiefbauamt bereits erfolgt, sagt Binggeli. Als nächster Schritt soll nun der Kreditantrag für die Signalisation beim Gemeinderat erfolgen. Aufgrund der Jahreszeit kann aber erst im nächsten Frühjahr mit dem Anbringen der Bodenmarkierung und der Signalisation begonnen werden, so der Gemeinderat. Die Umsetzung des Projekts kostet rund 15 000  Franken.

nj