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Berufsbegleitende Ausbildung zur Mitarbeit in der Seelsorge

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St. Antoni Schon früher seien in den Pfarreien engagierte Personen, insbesondere Katechetinnen, von den Seelsorgern darauf angesprochen worden, ob sie sich nicht nach einer Zusatzausbildung in der Seelsorgearbeit einsetzen möchten, erklärte Bischofsvikar Kurt Stulz einleitend zur Diskussion. Er erwähnte als Beispiele Rosmarie Bürgy und Marianne Pohl-Henzen. Derzeit beschreiten diesen Weg Brigitta Aebischer, Anita Imwinkelried, Lukas Hendry und Celine Parani.

Wie es in einer Medienmitteilung heisst, legte der Bischofsvikar ein Arbeitspapier vor, welches das Vorgehen und die Zuständigkeiten festhält. Mit dem Papier möchte er alle Seelsorger zur Mitsuche nach geeigneten Personen anregen und die Zuständigkeiten klären.

Wie aus dem Arbeitspapier hervorgeht, bietet die kantonale kirchliche Körperschaft eine neue Möglichkeit. Wie schon bisher für die welsche berufsbegleitende Ausbildung übernimmt sie die Studiengelder und finanziert die Verdoppelung der Stellenprozente der Anstellung in der jeweiligen Pfarrei. Wenn eine Person für diesen Weg gewonnen werden kann, meldet der Priester oder die Laienseelsorgerin sie beim Bischofsvikar an. Dieser führt mit ihr ein Gespräch und entscheidet zusammen mit dem Personalrat über die Eignung für die Seelsorgearbeit.

Leute aus der eigenen Region fördern

Als Ausbildungsmöglichkeiten bieten sich in der Deutschschweiz das Religionspädagogische Institut (RPI) in Luzern und der Studiengang Theologie (STh) in Zürich an, der auch im Fernkurs belegt werden kann. Die in Burgbühl versammelten Priester, Pastoralassistentinnen und Pastoralassistenten wiesen auf die Begleitung – sowohl theologisch als auch spirituell – hin. Sie stellten aber auch fest, dass es wichtig sei, sich nicht auf den Personalimport aus dem deutschsprachigen Ausland zu verlassen, sondern die Leute aus der eigenen Umgebung zu fördern.

«Die Seelsorger verheimlichten jedoch auch nicht, dass diese berufsbegleitende Ausbildungsmöglichkeit auch Konfliktpotenziale beinhaltet», heisst es in der Mitteilung. Wahrscheinlich würden sich für diesen Weg eher Frauen begeistern lassen, wurde festgestellt und auch zu bedenken gegeben, wie es mit der Zukunftssicherheit des Einsatzes der Frauen in der Seelsorge aussehe. Auch die Zusammenarbeit mit Seelsorgern mit Universitätsabschluss einerseits und mit Ehrenamtlichen wurde hinterfragt. Angeregt wurde ebenfalls, für diesen Ausbildungsweg eine Altersgrenze vorzusehen. ja

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