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Berufsbildung mit Sprachaufenthalt verbinden

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Berufsbildung mit Sprachaufenthalt verbinden

Schlussfeier der landwirtschaftlichen Berufsbildung in Grangeneuve

Der Kanton Freiburg ist beliebt als Ausbildungsort. Im vergangenen Bildungsjahr wurden auf den Lehrbetrieben und in der Berufsschule in Grangeneuve Landwirtschaftslehrlinge aus 17 Kantonen ausgebildet.

Immer mehr junge Leute wählen für ihre Ausbildung den Kanton Freiburg. Sie profitieren von der Möglichkeit, die Lehre mit einem Sprachaufenthalt zu verbinden – absolvieren die Berufsschule in Grangeneuve in der Muttersprache oder in der Fremdsprache. Der gute Ruf basiert laut IAG-Direktor Francis Egger zudem auf der optimalen Begleitung der Lehrlinge während ihrer Ausbildung und dem zweisprachigen Lehrkörper der Berufsschule. Im vergangenen Jahr wurden Landwirtschaftslehrlinge aus 17 Kantonen ausgebildet, führte Schulleiter Hans Jakob Bracher aus. 42 junge Männer und fünf Frauen stellten sich den Prüfungen. Alle haben diese mit Erfolg hinter sich gebracht, hielt er fest. Für das neue Schuljahr haben sich elf Lehrlinge mehr eingeschrieben. 94 Prozent der landwirtschaftlichen Lehrstellen seien besetzt.

Mit der Ausgestaltung der bäuerlichen Berufsbildung habe sich eine kantonale Arbeitsgruppe befasst. Die Nachwuchsförderung sei von grösster Wichtigkeit, betonte Bracher. Momentan würden nämlich nicht einmal die Hälfte der Betriebsleiter ausgebildet, die für die Betriebsnachfolgen notwendig wären.

«Die WTO mag die Landwirte nicht»

Ueli Minder, Vizepräsident der Kantonalen Berufsbildungskommission, führte am Freitagabend in Grangeneuve durch die von über 200 Personen besuchte Schlussfeier. Gerade im Uno-Jahr des Wassers sei bewusst geworden, wie wichtig Wasser für uns sei. Von diesem lebenswichtigen Element leitete er über zur Berufsbildung. Es sei schön zu sehen, wie viele junge Menschen begleitet von ihren Angehörigen, Lehrbetrieben, Lehrkräften usw. ein Ziel oder Zwischenziel erreichten.

Wir betreiben eine der weltweit umweltfreundlichsten und verantwortungsbewusstesten Landwirtschaftspolitiken, führte Staatsrat Pascal Corminboeuf aus. «Wir dienen als Vorzeigebeispiel für Europa und das Land weiss es nicht einmal…» Im Zusammenhang mit der Globalisierung sagte Corminboeuf: «Die WTO mag die Landwirte nicht, weder in der Schweiz noch anderswo.» Es bestehe nicht der geringste Grund, vor diesem kaltblütigen Monstrum auf die Knie zu fallen, einer Erfindung von Menschen, die nichts Menschliches mehr an sich haben, schloss der Staatsrat.

In Grangeneuve haben laut Aussagen von Schulleiterin Bernadette Droz 14 junge Frauen und 8 erwachsene Personen den Fähigkeitsausweis für ihre Ausbildung als «Hauswirtschafterin» erhalten.

Mit Applaus wurden zwei Personen verabschiedet, welche sich um die Lehrlingsausbildung grosse Verdienste erworben hatten: Während seiner 38-jährigen Tätigkeit in Grangeneuve war Felix Lehmann 35 Jahre lang verantwortlich für das Lehrlingswesen. In dieser langen Zeit hat er Hunderte von jungen Leuten in ihrer Ausbildung begleitet. Seine Nachfolge hat Martin Rüegsegger angetreten. Der Leiter der Holzbearbeitungskurse und Werkstatt, Charly Nicolet, wurde ebenfalls pensioniert. Als Nachfolger wurde Werner Schneider bezeichnet.

Für den Abend haben die fenaco Mittelland und die landwirtschaftlichen Organisationen des Seebezirks das Patronat übernommen. Die Kindertrachtengruppe von Kerzers umrahmte die Festversammlung. ju
Die Absolventinnen und Absolventen

Berufsprüfung für Bäuerinnen: Monika Christen, Büchslen, Andrea Haldi, Niederscherli BE, Monika Jenny-Wyder, Bösingen, Claudia Pürro, Plaffeien, Barbara Burger-Zimmerli, Pierrafortscha.
Eidg. Fähigkeitszeugnis für Hauswirtschafterin: Claudia Julmy, Düdingen.
Landwirtschaftliche Berufsbildung: André Beyeler, Courtepin, Beat Bigger, Vilters SG, Hans-Peter Dutly, Tafers, Iwan Flury, Neuendorf SO, Philipp Furrer, Kleinwangen LU, Cornelia Fürst, Gunzgen SO, Simon Hänni, Lanzenhäusern BE, Andreas Hauser, Bowil BE, Christine Heller, Unterstammheim ZH, Barbara Itin, Hersberg BL, Carelia Joos, Chur GR, Erich Jungo, Düdingen, Martin Müller, Kirchdorf AG, Simon Niederberger, Alpnach-Dorf OW, Pascal Rentsch, Büchslen, Rudolf Santschi, Tschingel BE, Christof Schärer, Zürich, Andreas Schneuwly, Überstorf, Philipp Schwenter, Saanenmöser BE, Cedric Sieber, Oberdorf SO, Matthias Sigrist, Heiligenschwendi BE, Reto Spörri, Hitzkirch LU, Reto Wespi, St. Antoni, Jakob Widmer, Rickenbach ZH, Simon Widmer, Mühledorf SO, René Wittwer, Oberbalm BE, Fabian Zwahlen, Riedstätt BE.
Lehrabschluss 2. Teil: Adrian Berger, Düdingen, Hans Hänni, Flamatt, Reto Liniger, Courlevon, Urs Marchon, Bösingen, Stephanie Neuhaus, Clavaleyres, Martin Wälchli, St. Antoni, Daniel Zbinden, Rechthalten.
Berufsprüfung: Adrian Bertschy, Guschelmuth, Daniel Fuhrer, Wallenried, Elmar Hayoz, Düdingen, Beat Paul Jungo, Freiburg, Nicolas Mauron, Überstorf, Simon Pfister, Murten, Martin Zbinden, Tafers.
Meisterprüfung: Christian Fasel, St. Antoni, Philipp Fasel, Alterswil, Roland Häfeli, Ulmiz, Bruno Nussbaumer, Givisiez, David Risse, Heitenried, Thomas Waeber, Gurmels.

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