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Berufsschüler am 24-Stunden-Rennen

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Gestern hat sich das Lycée Saint Joseph im französischen Saint-Martin-Boulogne in eine Rennstrecke verwandelt. Dort finden dieses Wochenende die 24 Stunden von Saint-Jo statt, ein Rennen für ferngesteuerte Autos im Massstab 1:10. Diese werden vollständig von den teilnehmenden Schülern und Auszubildenden konstruiert. Mit von der Partie: das Team «dZodZets» der Berufsfachschule Freiburg, bestehend aus Polymechanikern, Automatikern und Elektrikern. Gilles Guisolan, Quentin Lafosse, Loïc Jeckelmann, Olivia Steffen, Carlos Arqués, Léo Dafflon, Fabio Sabatino und Julien Bruellhardt haben im Rahmen ihrer Ausbildung ein ferngesteuertes Auto konstruiert und sind damit nach Frankreich gereist.

Hoch motivierte Equipe

Initiiert wurde die Teilnahme an dem Projekt durch Estelle Leyrolles, Vorsteherin des Departements für Industrie an der Berufsfachschule Freiburg. «Ziel des Projekts ist es, in unseren Schülern eine Leidenschaft für ihren späteren Beruf zu wecken», sagt sie. «Deshalb war uns bei der Auswahl der Teammitglieder am wichtigsten, dass sie hoch motiviert sind». Und das sind sie. Allein die Konstruktion ihres Rennautos hat insgesamt zwei Jahre beansprucht. «Bereits der Jahrgang vor uns hat einen Proto­typ des Autos entworfen, diesen jedoch nicht konstruiert», berichtet Polymechaniker Loïc Jeckelmann. Davon ausgehend habe das Team dann sein jetziges Modell entwickelt. «Unser Auto wird mit jeweils einer Hydrogen- und einer Lithium-Batterie betrieben, die nach 30  Minuten gewechselt werden müssen», erklärt sein Kollege Gilles Guisolan. Um die Spannung und Temperatur des Autos zu überprüfen, hat die Equipe eigens eine ­Applikation entwickelt. «Ich denke nicht, dass ich viel schlafen werde», lacht Elektroniker Léo Dafflon, «denn meine Aufgabe ist es, die Werte des Autos während des Rennens im Auge zu behalten».

«Wir müssen uns ungefähr alle 15 Minuten mit dem Fahren abwechseln, weil danach einfach die Konzentration weg ist», schildert Olivia Steffen. «Mein Ziel ist erst mal, dass wir die 24 Stunden problemlos überstehen».

Die Freizeit geopfert

Um zu trainieren, hat das Team an den Wochenenden Testfahrten auf einer Strecke in Fétigny im Broyebezirk absolviert. «Alle Teilnehmer haben einen Vertrag unterschrieben, in dem sie sich dazu bereit erklärt haben, ihre Freizeit für das Projekt zu opfern», erzählt Estelle Leyrolles. «Auch wir Lehrpersonen haben viel Zeit investiert.» Neben den Schülern reisen auch Fabio Cunha, Chef der Elektronik, Christoph Lorette, Chef der Polymechanik, und Projektleiter Fa­brice Cudré-Mauroux mit nach Saint-Jo. «Die Teilnahme an dem Projekt war bereits bisher eine schöne Erfahrung», sagt Fabio Cunha, «denn durch ­unsere gemeinsame Arbeit an dem Modell konnten wir eine kollegiale Beziehung zu unseren Schülern aufbauen».

Für nächstes Jahr sei eine Version des Rennens in Freiburg geplant. Am 25. April 2020 finden die Sechs Stunden von Freiburg auf dem Gelände der Blue Factory statt. «Wir wollen das Event für Primarschulen, Orientierungsschulen, Kollegien und Berufsschulen anbieten», berichtet Estelle Leyrolles. Dort soll mit einem Kit gearbeitet werden, das pädagogisches Material zum Thema erneuerbare Energien enthält. «So sensibilisieren wir die Generation von morgen für dieses Thema», so Fabio Cunha.

«Mein Ziel ist ­ erst mal, dass wir die 24  Stunden problemlos überstehen.»

Olivia Steffen

Schülerin der Berufsfachschule

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