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Rechnung Villarepos

Auch die Gemeinde Villarepos kann sich in die Liste der Gemeinden einreihen, die mit einem Verlust gerechnet haben und schliesslich mit einem Einnahmenüberschuss die Rechnung 2003 schlossen.

Von CORINNE AEBERHARD

Das Budget 2003 sah einen Verlust von gut 43 000 Franken vor. Schliesslich war Ende des letzten Jahres ein Einnahmenüberschuss von knapp 1800 Franken in der Kasse. Die Einnahmen beliefen sich auf gut 2,21 Millionen Franken. Die Gemeinde konnte zusätzliche Abschreibungen von 182 000 Franken vornehmen, wie der für die Finanzen zuständige Gemeinderat Olivier Simonet anlässlich der Gemeindeversammlung vom Mittwochabend mitteilte.

Die Begründungen bei den Abweichungen zum Budget lauteten ähnlich wie in den anderen Gemeinden des Seebezirks, welche ihre Rechnungsversammlungen bereits durchgeführt haben. Mehrausgaben entstanden Villarepos bei den Beiträgen ans Spital und ans Pflegeheim. Höhere Kosten als geplant verursachten unter anderem auch Arbeiten an Wasser- und Abwasserleitungen, an Wegen und im Wald sowie ein Beitrag an eine Studie für die geplante Güterzusammenlegung. Wasseranschlussgebühren und vor allem höhere Steuereinnahmen trugen aber dazu bei, dass das Resultat besser ausfiel als erwartet.

Da im letzten Jahr keine Investitionen getätigt wurden, wies die Investitionsrechnung nur Einnahmen auf. Die knapp 29 900 Franken resultieren aus Anschlusstaxen.

Ende letzten Jahres wies die Gemeinde eine Pro-Kopf-Verschuldung von 6752 Franken auf.

Die Gemeindeversammlung hat den Rechnungen zugestimmt und ebenfalls den Beitritt und die Statuten zur neu gegründeten Spitex Haut Lac/Vully gutgeheissen.

Bereits an der Gemeindeversammlung in Misery-Courtion von vergangener Woche (siehe auch FN vom 29. April) wurde mitgeteilt, dass die Fusion der beiden Gemeinden wohl so rasch nicht zustande kommen wird. Ein Stimmbürger von Villarepos bemängelte, dass man das aus der Presse erfahren musste. Gemäss Syndic Michel Bugnon sei der Gemeinderat sehr kurzfristig von Misery-Courtion informiert worden, dass diese die Fusionsverhandlungen derzeit nicht weiterführen wollen.

Wohin mit den Schülern?

Das Problem ist die Zugehörigkeit des OS-Schulkreises. Misery-Courtion gehört der OS Sarine-Campagne und Haut-Lac français an, die Schülerinnen und Schüler von Villarepos gehen nach Domdidier zur Schule. Die OS der Broye könne die Schüler von Misery-Courtion nicht aufnehmen und die Gemeinde möchte dies auch nicht. Villarepos will seine Kinder nicht nach Freiburg zur Schule schicken. Begründet wird es mit dem Wohl der Kinder. Diese könnten dann am Mittag kaum mehr nach Hause kommen. Für Villarepos wäre es kein Problem gewesen, die beiden Schulkreise beizubehalten, wie sie jetzt bestehen. Misery-Courtion aber habe gesagt, man müsse einem einzigen Schulkreis angehören.

«Wir sind blockiert», brachte es Syndic Bugnon auf den Punkt und er sowie eine Gemeinderatskollegin glaubten gar, dass das Problem mit der Schule Misery-Courtion als Vorwand diene, um nicht fusionieren zu müssen.
Verschiedene Votanten äusserten den Wunsch, dass der Gemeinderat von Villarepos nochmals mit Misery-Courtion Kontakt aufnimmt. Wenn man die Nachbargemeinden anschaue, dann sehe man, dass diese sich entwickelten. «Nur wir bleiben eine Insel», meinte einer. Man dürfe aber die Brücken zu den umliegenden Gemeinden nicht abbrechen. Das sah auch der Gemeinderat so und bestätigte, dass man mit Misery-Courtion gute Beziehungen pflege. Man wolle deshalb mit der Gemeinde und allenfalls mit Staatsrat Pascal Corminboeuf nochmals Kontakt aufnehmen.

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