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Bessere Nerven im Endspurt

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Eishockey: Gottéron besiegt Rapperswil mit 4:2

Autor: Von KURT MING

3:2-Sieg in Rappi, jetzt ein 4:2-Erfolg im St. Leonhard, der letztjährige Playoff-Halbfinalist aus dem sanktgallischen Rappi isst in dieser Saison gegen die Freiburger hartes Brot. Die entscheidende Szene spielte sich zwölf Minuten vor Schluss dieser schnellen und rassigen Partie ab: Bei einem der schnellen Konter traf Reuille mit einem verdeckten Schuss nur das Gehäuse, ein paar Sekunden später traf Verteidiger Heins mit einem mächtigen Knaller von der blauen Linie zum vorentscheidenden 3:2. Marc Chouinard, der am Ende sogar noch zu seinem dritten Saisontreffer kam, hatte das wichtige Bully gewonnen. So gesehen gehörte der Freiburger Center an diesem Abend endlich zu den positiven Spielern im Siegerteam. Den Unterschied machte erneut Séb Caron, der bei einigen Unterzahlspielen seinem Team den Vorsprung hielt. Einzig beim Shorthander von Stacy Roest anfangs des zweiten Drittels, als die Gäste zum einzigen Mal in Führung gingen, gabs auch für ihn nichts zu halten.

Spielbeginn mit Verspätung

Der Match in Freiburg begann mit einer halbstündigen Verspätung, weil der Deutsche Austauschschiri Piechaczek wegen Kommunikationsproblemen nicht angereist war! Kurzfristig musste der in Lyss wohnende Schweizer Ref Stalder einspringen, der ohne Vorbereitungszeit bis auf wenige Ausnahem ein gute Leistung zeigte. Rappi begann wie die Feuerwehr und wollte seine guten Leistungen in den letzten Partien auch gegen Freiburg bestätigen. Der erste Treffer gelang dann allerdings Freiburgs Goldhelm Julien Sprunger, der sich durch die tändelnde Gästeabwehr dribbelte und Marco Streit zwischen den Beinen erwischte. Die Freude im Lager der Einheimischen war von kurzer Dauer. Völlig verdient glichen die St. Galler kurz danach durch ihren Neuzukauf Steiner aus, der ein Zuspiel des Ex-Freiburgers Kamber aus nächster Nähe eiskalt verwertete. Als dann Roest im zweiten Drittel sogar ein Shorthander gelang, bekam das Eloranta-Team sogar einen Moment lang Überhand.

Freiburgs tolle Reaktion

Erst ein einziges Mal in dieser Saison konnten die Drachen im eigenen Stadion nach einem Rückstand nicht mehr reagieren, das war gegen Basel. Auch gestern ging nach diesem unnötigen Gegentor plötzlich ein Ruck durch das Team von Serge Pelletier, und Laaksonen stocherte bei einem Ausschluss seines Landsmannes Koivisto den Puck über die Linie. Nach vierzig Minuten konnten der Match also von neuem beginnen. Und fast jedem in der Halle war klar, dass dem dritten Tor in dieser engen Partie schon eine vorentscheidende Bedeutung zukommen würde. Shawn Heins Winning-Tor war der Verdienst für den offensiv stark auftretenden Kanadier. Am Schluss, als Rappi mit sechs gegen vier Spieler und ohne Hüter alles auf eine Karte setzte, gelang Chouinard mit einem gezielten Weitschuss die Siegessicherung. Wie schon oft in dieser Saison lachte das Glück am Ende den hart kämpfenden Drachen.

Punktepolster auf Strich vergrössert

Weil gestern Abend alle fünf Ersten in der Tabelle ihre Spiele gewannen, bleibt die Ausgangslage an der Spitze eigentlich beim Alten. Mit der einzigen Ausnahme, dass Gottéron den Abstand zum Strich auf 6 Punkte erhöhen konnte, was nebst dem positiven Resultat für den zufriedenen Freiburger Trainer Serge Pelletier das Wichtigste war. «Es war ein Spiel mit enorm hohem Tempo, und wir mussten höllisch aufpassen, dass wir dem Gegner nicht ins offene Messer liefen. Vor dem Tor haben wir uns zwischendurch mit dem Kurzpassspiel das Leben selbst etwas schwer gemacht», sah der Frankokanadier noch Steigerungspotenzial für die nächsten Spiele. Heute, am spielfreien Tag – der Match gegen denZSC findet ja erst am kommenden Dienstag im Hallenstadion statt -, wird trainiert, am Sonntag ist dann trainingsfrei, und dann beginnt am Montag im St. Leonhard bereits die Vorbereitung auf das Zürich-Spiel. Bis dahin hofft man den gestern kranken Verteidiger Marquis wieder dabeizuhaben.

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