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«Bessere Verhältnisse kann man sich kaum noch wünschen»

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Anton Jungo

«Für einmal hat alles gestimmt: genügend Schnee und strahlender Sonnenschein in Schwarzsee. Winterliche Verhältnisse aber auch im Unterland», schwärmt Adolf Kaeser, Geschäftsführer der Kaisereggbahnen AG. «Bessere Verhältnisse kann man sich kaum noch wünschen», meint er. Er weiss aber auch, dass sich die Leute nur dann animieren lassen, ihre Skier hervorzuholen und in die Wintersportorte zu fahren, wenn auch im Flachland Schnee liegt.

Sowohl Adolf Kaeser wie auch Jean-Marie Buchs, Tourismus-Verantwortlicher in Jaun, sind sehr zufrieden mit den vergangenen Wochen. In Jaun konnte die Wintersaison dank guter Schneeverhältnisse schon am 29. November und in Schwarzsee eine Woche später eröffnet werden.

Noch nie so etwas erlebt

Beide können sich nicht daran erinnern, dass in den letzten Jahren je ein solcher Ansturm auf ihre Skilifte und die anderen Schnee-Attraktionen geherrscht hätte. Adolf Kaeser schätzt, dass an Rekordtagen zwischen 4000 und 5000 Gäste die Skilifte benützten. Insgesamt hielten sich an diesen Tagen 8000 bis 10 000 Personen in Schwarzsee auf. Er weist darauf hin, dass Wartezeiten an den Liften dadurch unvermeidlich waren. «Die Leute hatten aber Verständnis», ist er überzeugt und glaubt, dass ein Sessellift an der Kaiseregg eine gewisse Entlastung gebracht hätte.

Trotz grossem Ansturm gab es in Jaun kaum Wartezeiten. Jean-Marie Buchs schreibt dies dem Umstand zu, dass drei von vier Skiliften die Gäste vom Tal aus auf die Pisten transportieren.

Die Kassen klingeln

Sowohl der Tourismus-Verantwortliche von Jaun wie auch jener von Schwarzsee erwarten auch ein gutes finanzielles Ergebnis. Beide sind sehr zufrieden mit dem Verkauf der Saison-Abonnemente. Jean-Marie Buchs spricht von einem Rekordverkauf und Adolf Kaeser von einer Steigerung um zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Zum erwarteten Umsatz wollen sich die beiden noch nicht äussern. Adolf Kaeser verrät aber, dass für den Vergleichsmonat Dezember eine Steigerung um rund 50 Prozent erzielt werden konnte. «Abgerechnet wird aber erst Ende Saison.»

Grossanlässe in Jaun

Jean-Marie Buchs ist überzeugt, dass dank der guten Schneeverhältnisse und durch die Erzeugung von Kunstschnee der Skibetrieb noch einige Zeit durchgezogen werden kann. In den kommenden Wochen erwartet Jaun vor allem Schullager. Er ist sehr zufrieden über die Buchung der Ferienhäuser- und -wohnungen. Es mussten dieses Jahr gar Absagen erteilt werden. Für den Februar erwartet Jaun zwei Grossereignisse: ein FIS-Rennen der Damen sowie ein FIS-Rennen der Juniorinnen, das zur Schweizer Meisterschaft zählt.

Die Skipisten sind aber nicht die einzigen Trümpfe, die Jaun und Schwarzsee auszuspielen haben. An beiden Orten werden Schlittel- und Winterwanderwege angeboten. In Jaun ist seit längerem die Langlauf-Loipe bis nach Charmey wieder durchgehend offen.

Ein Hauch von Glamour

Eine besondere Attraktion in Schwarzsee ist der zugefrorene See. Das Eisdecke misst gemäss Adolf Kaeser zurzeit rund 25 cm. Auf dem See wurde ein Hockey-Feld eingerichtet. Er weist darauf hin, dass jedermann den See auf eigene Verantwortung betritt.

Einen Hauch von Glamour bringen die Kutschenfahrten nach Schwarzsee. Dank der guten Eisverhältnisse führen sie über den See. Auch die Flugzeug-Piloten haben sich schon angekündigt. Für Landungen muss das Eis aber mindestens 30 cm dick sein, und die Sichtverhältnisse müssen – auch im Mutterflughafen – stimmen.

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