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Beträchtliches offensives Potenzial

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Beträchtliches offensives Potenzial

Basketball – Olympic bezwingt zum Saisonauftakt Aufsteiger Neuenburg

Mit einem diskussionslosen 105:82-Sieg gegen Neuenburg startet Freiburg Olympic in die Meisterschaft. Die Koller-Equipe liess gleich ihr offensives Potenzial aufblitzen.

Von FRANK STETTLER

Mit einer Standing Ovation verabschiedeten die 1200 Zuschauer in der Heilig-Kreuz-Halle die Freiburger Akteure nach dem Spiel. In einer flotten Partie zeigte Olympic einige durchaus interessante Ansätze. Sicher, die NLA-Neulinge aus Neuenburg waren kein echter Prüfstein, doch das Team von Neo-Trainer Patrick Koller wusste mit teils schnellem Spiel zu gefallen.

Interessant ist vorab das offensive Potenzial der Saanestädter. Nachdem die Neuenburger das erste Viertel noch offen gestalten konnten (22:18), reichte dem Heimteam ein kurzer Zwischensprint, um bereits in dieser frühen Phase entscheidend davonzuziehen. Erfolgreiche Distanzwürfe von Dave Fergerson (2), Slawa Rosnowsky (1) und Captain Pierre-Antoine Seydoux (2) sorgten für das 44:25 (16.). «Wie in jedem Auftaktspiel brauchten wir etwas Zeit, um unseren Rhythmus zu finden. Im ersten Viertel waren wir in der Defensive noch zu passiv. Im zweiten Abschnitt erhöhten wir den Rhythmus. Neuenburg war diese höhere Pace nicht gewohnt», analysiert Seydoux.

Alle Olympic-Spieler punkten

Der kurzweilige Match war bereits zur Pause (58:42) gelaufen. Neuenburg fehlte schlicht die Klasse, um Olympic nochmals in Bedrängnis bringen zu können. Dem Team von Trainer Cossetini, der das Team erst vor einer Woche übernahm, fehlten die Automatismen. Zudem war einzig Conner (25 Zähler) vom Ausländertrio auf der Höhe. Anderson war diskret, der Bulgare Gospodinow – er stiess erst am Dienstag zum Team – war (noch) ein Fremdkörper im Spiel von Union.

Ganz anders präsentierten sich die drei neuen Söldner von Olympic. Spielmacher Fergerson organisierte clever und skorte, wenn es nötig war. Der Kasache Rosnowksy ist ein Alleskönner, der mit viel Spielverständnis den freien Mann findet und auch im Abschluss äusserst kaltblütig ist. Unter dem Korb versteht es Eric Poole zu dominieren, die Rebounds zu holen und das Leder in den Korb zu stopfen. Dieses Trio alleine kann für offensives Spektakel sorgen.

Aber auch die Schweizer trugen einiges zum klaren Erfolg bei. Valentin Wegmann agiert mit viel Selbstvertrauen. Seydoux ist ein sicherer Wert. Erfreulich war zudem, dass auch die jungen Livadic, Andrey und Nattiel punkteten. Nicht zu vergessen ist, dass mit Dar-Ziv ein weiterer Skorer verletzungshalber fehlte.

Aber so gut die offensive Leistung gegen die limitierten Neuenburger war, in der Verteidigung muss sich Olympic noch steigern. Zu schnell schlich sich eine etwas lasche Einstellung ein, was gegen einen besseren Gegner bestimmt ins Auge geht. Diesbezüglich wäre eine schnelle Rückkehr von «Arbeitstier» Kirmaci der Sache zuträglich.
Olympic – Neuenburg 105:82 (58:42)

Heilig-Kreuz-Halle; 1200 Zuschauer; SR: Lemann/Parentheau.
Freiburg Olympic: Fergerson (23); Ceresa (5); Nattiel (2); Andrey (3); Pfaff (2); Wegmann (18); Rosnowsky (12); Seydoux (14); Poole (26); Livadic (1).
Union Neuenburg: Kaiser (10); Hett (4); Donzé (6); Zahirovic (15); Milic; Rey (4); Anderson (12); Even; Conner (25); Gospodinow (6).
Bemerkungen: Olympic ohne Dar-Ziv und Kirmaci (beide verletzt), NLA-Premiere für Andrey; Neuenburg komplett. – 5 Fouls: Gospodinow (32.); unsportliches Foul von Kaiser (7.). – Viertelresultate: 22:18, 36:24, 23:19, 24:21. – Wahl zum besten Spieler: Poole und Kaiser.

Noch fehlt
die Kontinuität

Patrick Koller (Trainer Olympic): «Zwei Tempoverschärfungen reichten, um für die Differenz zu sorgen. Aber es fehlte an der defensiven Kontinuität, da wartet noch viel Arbeit auf uns. Im Angriff zeigten wir einige interessante Aktionen. Da haben wir ein interessantes Potenzial. In meinem ersten Match als Trainer war nur die Vorbereitung für mich etwas komisch. So musste ich etwa nicht darauf achten, was ich vor dem Spiel esse …»

Patrick Cossetini (Trainer Union): «Das zweite Viertel war entscheidend. Aber ich bin mit meinem Team nicht unzufrieden. Es musste sich kurzfristig auf einen neuen Trainer, eine neue Spielkonzeption und einen neuen Ausländer einstellen. Wir müssen unsere Punkte gegen andere Teams holen. Olympic hat mich mit seinen klugen Spielzügen überzeugt.» fs

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