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Betreuung: Sozialkompetenz für Menschen mit einer Behinderung ist gefragt

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Acht Betreuerinnen versehen in Deutschfreiburg den Entlastungsdienst. Eine spezifische Ausbildung müssen sie nicht mitbringen, aber vorausgesetzt wird eine Sensibilität im Umgang mit Menschen mit einer Behinderung und auch eine gewisse Lebenserfahrung. Gefragt sind Personen aller Berufe. Die Betreuerinnen sollten mindestens 18-jährig sein. «Sie sollten auch ein gutes psychisches und physisches Gleichgewicht aufweisen, über soziale Kompetenzen verfügen und disponibel sein», hält Jacqueline Abry Kalenga fest.

«Wir haben einige Studentinnen, welche einen Nebenjob suchen», fährt sie fort. 23 Franken erhalten die Betreuerinnen pro Stunde für ihren Einsatz und sind sozialversicherungsrechtlich abgesichert.

Beziehung aufbauen

«Wir schauen darauf, dass immer die gleiche Betreuerin zur gleichen Familie geht», gibt Jacqueline Abry Kalenga zu verstehen. Gerade im Umgang mit Menschen mit Behinderung müssen die zwischenmenschlichen Beziehungen stimmen. «Es wird eine Beziehung aufgebaut», ergänzt sie und weist darauf hin, dass die Betreuerin auch viel von der Familie mitbekommt und dass auch dieses Verhältnis stimmen muss.

Weiterbildung

Weilt eine Betreuerin in den Ferien oder ist krank, lässt es sich nicht vermeiden, dass zwischendurch eine andere Betreuerin in der Familie auftaucht. «Gibt es Probleme, so können sich die Betreuerin oder die Angehörigen zu jeder Zeit an die Koordinatorin von Pro Infirmis wenden», führt sie weiter aus. «Alle sechs Wochen treffe ich mich mit den Betreuerinnen, um Erfahrungen auszutauschen, schwierige Situationen zu besprechen. Regelmässig werden auch themenspezifische Weiterbildungen organisiert», ergänzt sie. az

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