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Betriebe des öffentlichen Sektors erfüllen ihre Pflicht bei der Lehrlingsausbildung

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 Haben Unternehmen und Institutionen, die vom Staat subventioniert werden, eine Verantwortung oder gar Pflicht, Lernende auszubilden? Dies wollten die Grossräte Xavier Ganioz (SP, Freiburg) und Jean-Daniel Wicht (FDP, Givisiez) in einer Anfrage an den Staatsrat wissen. Sie erwähnten dabei insbesondere, dass Jugendliche, die Fachperson Gesundheit oder Betreuung werden möchten, Schwierigkeiten haben, eine Lehrstelle zu finden.

Keine Massnahmen nötig

«Allgemein gibt es keine formale Anforderung auf gesetzlicher oder reglementarischer Ebene, die die Vergabe von Subventionen des Kantons an die Bedingung knüpft, Lernende auszubilden», schreibt der Staatsrat in seiner Antwort. Allerdings habe sich gerade die Direktion für Gesundheit und Soziales gegenüber den Gesundheits- und Sozialeinrichtungen stets dafür starkgemacht, Lernende anzustellen. Der Staatsrat subventioniere zum Teil Lehrlingslöhne in solchen Institutionen, und er macht den bewilligten Personalbestand nicht abhängig von der Zahl der Lehrstellen.

Der Staatsrat will aber keine besonderen Massnahmen einführen, da für ihn die Situation im öffentlichen Dienst gut ist. Wie er schreibt, befänden sich im Kanton Freiburg 17 Prozent aller Arbeitsplätze im öffentlichen Sektor, der ebenfalls 17 Prozent aller Lernenden ausbildet. Klammert man das Unterrichtswesen aus, so zeigt sich, dass der öffentliche Sektor gar mehr Lernende ausbildet als der private Sektor. So seien im Kanton Freiburg 31 Prozent aller Lernenden als kaufmännische Angestellte im öffentlichen Sektor in Ausbildung. Der Staatsrat weist weiter darauf hin, dass gerade die Spitäler und Geburtshäuser eine Pflicht haben, die Weiterbildung des Personals sicherzustellen und eine Anzahl Ausbildungsplätze proportional zum Tätigkeitsvolumen anzubieten. Oft betrifft diese Ausbildung aber auch Personen, die bereits einen höheren Schulabschluss haben.

Bei den Lehrstellen im Bereich Gesundheit und Soziales stellt der Staatsrat fest, dass die Anzahl Jugendlicher, die auf diesem Gebiet eine Lehrstelle suchen, in der Regel grösser ist als das Stellenangebot. uh

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