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Bettello misslingt das Debüt mit Düdingen

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So hatte sich Dario Bettello sein erstes Spiel mit Düdingen nicht vorgestellt: Trotz 2:1-Satzführung verloren die Senslerinnen am Samstag in Lugano 2:3 und mussten sich mit einem Punkt begnügen. Die Tessinerinnen, die die letzte Saison auf dem vorletzten Tabellenplatz abschlossen, werden auch in dieser Saison eher im hinteren Tabellenbereich erwartet. Als allzu grossen Fauxpas will Bettello die Niederlage dennoch nicht verstanden wissen: «Erstens ist Lugano ausgeglichener besetzt als letzte Saison. Zweitens liess das Team bereits letzte Saison bei Heimspielen immer wieder mal aufhorchen.» Tatsächlich hatte Lugano bereits letzten November im Heimspiel den Düdingerinnen alles abverlangt und, wie etwa auch gegen Ligakrösus Volero Zürich, bloss 2:3 verloren. «Es ist nicht leicht, dort zu spielen. Es herrscht eine heisse Stimmung, das hilft einer Stimmungsmannschaft wie Lugano. Hinzu kommt die lange Anreise.»

Ständiges Auf und Ab

Von schweren Beinen war bei den Düdingerinnen im Startsatz allerdings nichts zu sehen. Sie hatten die Partie im Griff und gewannen unter dem Strich problemlos 25:21. Im gleichen Stil ging es allerdings nicht weiter. «Es war ein typischer Match für Anfang Saison. Keines der Teams legte viel Konstanz an den Tag, so dass es von Satz zu Satz klare Unterschiede gab.» In der Tat: Der zweite Satz ging mit 25:20 klar an Lugano, der dritte noch klarer mit 25:16 an Düdingen. Und als man nach diesem dritten Satz davon ausgehen konnte, dass sich die Sensler Favoritinnen durchsetzen würden, schlug wieder Lugano zu. Diesmal allerdings doppelt – und damit entscheidend. Mit 25:16 und 15:9 gewann das Heimteam die Sätze vier und fünf letztlich klar. «Speziell in dieser Phase war unsere Fehlerquote deutlich zu hoch. Zudem nahm Lugano beim Service viel Risiko und sorgte dafür, dass wir Mühe bei der Annahme hatten», sagt Bettello. Dadurch habe sein Team Probleme bekundet, die Punkte richtig aufzubauen, womit das Spiel seiner Mannschaft vorhersehbarer gewesen sei als das des Gegners. «Zudem hatten wir wiederholt kleine Aussetzer, in denen wir fünf, sechs Punkte in Folge verloren. So reicht es am Ende natürlich nicht zum Sieg.»

Allzu grosse Sorgen macht sich Bettello nach dieser Startniederlage allerdings nicht. «Natürlich bin ich nicht zufrieden. Wir haben nur die halbe Zeit auf unserem normalen Niveau gespielt. Dennoch habe ich weiterhin volles Vertrauen in meine Spielerinnen und unser System.» Bereits am Samstag hat Düdingen die Chance, sich von seiner besseren Seite zu zeigen. Gegner in der Leimacker-Halle wird dann Kanti Schaffhausen sein – das Team von Ex-Trainer Nicki Neubauer, das gestern zum Auftakt sensationell Volero Zürich besiegte.

Nationalliga A. Frauen. 1. Runde: Volley Lugano – Düdingen 3:2 (21:25, 25:20, 16:25, 25:16, 15:9). Aesch-Pfeffingen – Cheseaux 3:0 (25:10, 25:14, 25:13). Franches-Montagnes – Galina Schaan 3:2 (25:18, 22:25, 12:25, 27:25, 15:12). Kanti Schaffhausen – Volero Zürich 3:2 (24:26, 25:10, 19:25, 29:27, 16:14). Köniz – Neuchâtel UC 0:3 (30:32, 21:25, 23:25).

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