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Bewusstsein für Brustkrebs fehlt vielen

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Freiburger Krebsliga auf beständigem Kurs

Die Leitlinien der Krebsliga Freiburg haben an dieser Jahresversammlung keine Veränderung erfahren. Gesundheitsförderung und Prävention wird, nebst direkter Hilfe für die Kranken und Unterstützung der Forschung, auch weiterhin ein Schwerpunkt in ihrer Tätigkeit bleiben. Durch gezielte Aktionen will man das Bewusstsein für Brustkrebs und den Umgang damit verbessern, unter anderem wird eine Monatskampagne zu diesem Thema lanciert.

Einen Rückschlag brachte das vorläufige Scheitern des Projekts, Mammographie (Ultraschalluntersuchung zur Früherkennung von Brustkrebs) für Frauen über 50 kostenlos anzubieten. Die Arbeiten der meisten regionalen Arbeitsgruppen seien aufgrund unüberbrückbarer finanzieller Probleme sistiert worden. Das benötigte Geld für das vor einem Jahr in Betracht gezogene Konzept soll, wie auf nationaler Ebene entschieden worden sei, anders eingesetzt werden.
Standardtraktanden wie Budget und Vorstandsmutation wurden diskussionslos gutgeheissen. Finanziell muss allerdings auch im kommenden Jahr mit einem Verlust gerechnet werden. Der Vorstand hofft auf Ansteigen der Spendeneinnahmen. Man ist sich aber auch bewusst, dass auf Dauer eine negative Bilanz nicht tragbar ist.
Weiter waren zwei Demissionen zu verzeichnen, dankend verabschiedet wurden Bernard Vermot und Georges Corpataux. Charles Giroud und Paul Peiry treten an ihre Stelle.
Im vergangenen Jahr sei im psychosozialen Sektor ein starker Anstieg von Anfragen festgestellt worden, stellte Krebsligapräsidentin Catherine Plancherel Levy in ihrem Bericht fest. So scheint es kein Zufall zu sein, dass der Generalversammlung ein Vortrag von Professor René Knüsel folgte.
Er referierte über die sozialen und psychischen Effekte einer schweren Erkrankung wie Krebs, wobei die Problematik in und um die Familie im Zentrum seiner Ausführungen stand. Für ihn ist jedes Mitglied der Familie, darin die Kinder eingeschlossen, Akteur und Verantwortlicher bei der Erkrankung eines ihrer Mitglieder. Eine starke Krankheit bedeute die Erschütterung der sozialen Strukturen und fordere eine totale Umstellung. Gleichzeitig sieht er aber gerade in der Familie einen wertvollen Rückhalt. Dies werde leider oft zu wenig gesehen und unterstützt.
Insgesamt blieb René Knüsel aber sehr allgemein. Geäusserte Meinungen, insbesondere solche mit direkten Erfahrungen, während der nachfolgenden Diskussion liessen dieses Manko deutlich werden, zeigten hingegen auch, dass Rezepte für das Verhalten für von einer Krankheit betroffene Familien nicht möglich sind.

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