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Bilanz: Hohe Erfolgsquote im Jugendstrafverfahren

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Seit Ende 2004 leistet der Kanton Freiburg schweizweit Pionierarbeit in der Mediation bei Jugendstrafverfahren. «Die hohe Anzahl überwiesener Mediationen einerseits und die Erfolgsquote andererseits bestätigen die Erwartungen und das Vertrauen in die Mediation», betonte Monika Bürg-Leu, die seit über sechs Jahren als Mediatorin für die deutschsprachigen Fälle tätig ist, gestern vor den Medien.

Seit Bestehen bis Ende 2010 haben die Jugendrichter im Kanton dem Büro für Mediation 550 Fälle übertragen. Die drei Mediatoren des Büros, die sich 150 Stellenprozente teilen, waren in der gnannten Zeitspanne mit 905 beschuldigten Minderjährigen und ihren Eltern sowie mit 677 Opfern, je nach Alter auch mit ihren Eltern, im Kontakt.

Wie Bürge-Leu weiter bekannt gab, konnten in den vergangenen sechs Jahren 501 Verfahren abgeschlossen werden. In 372 Fällen hätten die Beteiligten in der Mediation eine Lösung gefunden und diese mit einer Vereinbarung abgeschlossen. In 25 Fällen habe zwar keine Mediation durchgeführt werden können. Es sei aber mindestens zu einem Rückzug der Klage gekommen. In 84 Fällen kam keine Mediation zustande. Die Erfolgsquote liegt somit bei über 74 Prozent. «Zahlenmässig kann da kein einziger anderer Kanton mit Freiburg mithalten», stellte die Mediatorin mit Genugtuung fest.

«Die Mediation im Jugendstrafverfahren hat in Freiburg ihren festen Platz gefunden», bilanzierte Monika Bürge-Leu weiter. Die grosse Mehrheit der Beteiligten würde das Gesprächsangebot jeweils dankbar annehmen. Viele seien bereit, über das Vorgefallene zu sprechen und gemeinsam nach einer Lösung zu suchen, damit am Schluss die Sache für alle Beteiligten wieder im Lot sei. wb

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