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Bis die Schüler aufs Eltern-Taxi verzichten

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«Wenn die Eltern in den Autos uns sehen, verhalten sie sich korrekt. Sie wissen also, wie es geht», sagt Jean-Marc Rotzetter, Chef der Freiburger Verkehrs- und Schifffahrtspolizei. Doch wenn die Polizisten nicht vor Ort sind, fahren Eltern bei Schulhäusern mit ihren Autos aufs Trottoir, halten auf Fussgängerstreifen oder lassen ihre Kinder mitten auf der Strasse aussteigen.

Gegen solches Fehlverhalten will die neue Kampagne «Zu Fuss zur Schule» zum Beginn des Schuljahres ankämpfen (FN vom 17. August). Gestern haben Verantwortliche der Kantonspolizei, der Aktion Pedibus und des Amts für Strassenverkehr und Schifffahrt beim Vignettaz-Schulhaus in der Stadt Freiburg über die Kampagne informiert.

«Die Eltern-Taxis stehen im Zentrum der Aktion», so Rotzetter. «Wenn Eltern ihre Kinder zur Schule fahren, hindern sie sie daran, wichtige Erfahrungen im Umgang mit dem Verkehr zu sammeln. Diese Erfahrungen fehlen ihnen unter Umständen noch dann, wenn sie selber Auto fahren lernen. Wir wollen Kinder dazu bringen, dass sie selber nicht mehr mit dem Auto zur Schule wollen.»

Bei der gestrigen Präsentation wurden Kinder auf einen Rundgang ins Dunkle geschickt. Bei einem Parcours in einem Container konnten sie erfahren, wie unterschiedlich die Sichtbarkeit mit und ohne reflektierende Kleider oder Überzüge ist. Der Parcours macht nun in den Schulen im ganzen Kanton halt. Zur Kampagne wurde auch ein Zeichentrickfilm online geschaltet: www.zufuss-zurschule.ch.

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