Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Bis Ende 2019 soll die Dreifach-Turnhalle auf dem Campus verwirklicht werden

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Das Sport- und Freizeitzentrum auf dem Campus Schwarzsee hat die ersten zehn Monate Betrieb hinter sich, und das nationale Ausbildungszentrum für den Zivildienst läuft bereits seit 2016. Immer noch offen ist das Projekt für eine Dreifachturnhalle, die das Angebot auf dem ehemaligen Kasernenareal vor allem als Schlechtwetteralternative ergänzen soll. Dies, obwohl der Grosse Rat vor zwei Jahren einen Kredit von 7,7  Millionen Franken genehmigt hat (die FN berichteten). «Wir sind dran», lautet zusammengefasst die Antwort des Staatsrats auf die Frage von zehn Grossrätinnen und Grossräten aus verschiedenen Fraktionen. Sie hatten in einem Auftrag vom Staatsrat verlangt, dass dieser alles da­ran setzt, damit sich der Bau der Sporthalle vor Ende 2019 konkretisiert.

Lösung gefunden

Wie es in der Antwort heisst, gibt es verschiedene Gründe, warum sich das Projekt verzögert hat: Die Vakanz der Stelle des Kantonsarchitekten, die Übertragung der Zuständigkeiten für den Campus von der Justiz- an die Erziehungsdirektion und auch die Uneinigkeit von Kanton und Gemeinde Plaffeien über den künftigen Standort der neuen Halle. Plaffeien wollte nicht, dass sie auf dem grossen Parkplatz vor dem Campus gebaut wird, weil sonst zu viele Parkmöglichkeiten verloren gingen. Bisher hiess es seitens des Kantons – auch nach mehrmaliger Nachfrage der FN –, dass noch keine Lösung für dieses Problem gefunden werden konnte. Aus der jetzt veröffentlichten Antwort des Staatsrats geht jedoch hervor, dass sich die Parteien bereits im Dezember 2017 auf eine Lösung geeinigt haben, die in Bezug auf die Ortsplanung, den Erhalt der Parkfläche und auf die künftige Entwicklung des Campus als ideal eingestuft wurde: Die neue Dreifachturnhalle soll am Standort der aktuellen Turnhalle gebaut werden.

Noch in Prüfung

Der Staatsrat hat nun eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, inklusive Kostenschätzung. Was diese ergeben hat, verrät er aber noch nicht: «Erste Resultate liegen vor und werden zurzeit analysiert.» Varianten würden dann mit den Betroffenen geprüft werden, heisst es weiter. Wenn das erfolgt sei, werde der Staatsrat entscheiden, ob ein zusätzliches Dekret für einen Verpflichtungskredit notwendig sei. Ein genauer Zeitplan werde ausgearbeitet, sobald der Variantenentscheid gefällt worden sei. «Der Staatsrat ist aber entschlossen, das Projekt der Dreifachturnhalle am Standort Campus Schwarzsee bis Ende 2019 zu verwirklichen», heisst es in der Antwort weiter.

Die zehn Parlamentarier hatten den Staatsrat auch aufgefordert, dem Grossen Rat einen Gesetzesentwurf für die Bildung einer selbständigen öffentlich-rechtlichen Anstalt für die Verwaltung des Campus zu unterbreiten. Diese Forderung aus dem vor einem Jahr eingereichten Vorstoss ist mittlerweile überholt.

Erste Erfahrungen sammeln

Denn der Staatsrat hat entschieden, dass neu die Direktion für Erziehung, Kultur und Sport und dort das Amt für Sport für den Betrieb zuständig ist. Ein Verwalter sowie eine Sekretärin haben ihre Arbeit Anfang 2018 aufgenommen. Ihr Vertrag ist auf drei Jahre befristet und wird – je nach Entwicklung des Campus – darüber hinaus verlängert. Nach ein paar Jahren Erfahrung mit diesem Konzept sei der Staatsrat bereit, den Status des Campus erneut zu überprüfen.

Weil der Staatsrat das erste Begehren der Grossräte bereits umsetzt und das zweite sich erübrigt, empfiehlt er dem Grossen Rat, den Auftrag abzulehnen.

Mehr zum Thema