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Bis jetzt braucht es noch keine Armeehelikopter

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«Die Situation präsentiert sich im Moment doch noch etwas anders als im vergangenen Jahr», sagt der Chef des kantonalen Führungsorgans (KFO), Jean-Denis Chavaillaz, auf Anfrage. Zur Erinnerung: Im Jahr 2018, als die Landwirtschaft unter der grossen Trockenheit litt, mussten Armee- und Privat-Helikopter 15 Freiburger Alpbetriebe auf dem Luftweg mit 358 000 Litern Wasser versorgen (die FN berichteten).

Dies ist laut Chavaillaz dieses Jahr trotz dem heissen und trockenen Juli noch nicht nötig – «zumindest bis zum Beginn der kommenden Woche nicht», wie der KFO-Chef einschränkt. Die nötigen Vorbereitungen für den Fall der Fälle seien zwar bereits getroffen, aber bis jetzt sei noch kein Flug der Armee geplant. Chavaillaz weiss allerdings von einem privaten Flug von Swiss Helicopter, mit dem am 24. Juli eine Alpweide in Grandvillard im Greyerzbezirk mit neun Kubikmetern Wasser versorgt wurde.

Kein Katastrophenfall

«Wir verfolgen die Situation aufmerksam», so Chavaillaz. Der zuständige Helios-Stab, in dem auch die Landwirtschaftskammer vertreten sei, treffe sich regelmässig und erstelle jede Woche einen Zwischenrapport. Massgebend sei dabei der Wassermangel in den Alpbetrieben.

«Der Einsatz der Armee sollte grundsätzlich lediglich subsidiären Charakter haben», führt Chavaillaz weiter aus. «Sie greift nur ein, wenn der Staatsrat die Lage als Katastrophensituation einstuft, was im letzten Jahr der Fall war, da die betroffenen Alpen ohne zusätzliches Wasser ihre Tiere hätten ins Tal bringen müssen. In dieser Si­tua­tion sind wir derzeit noch nicht.» Zudem habe es ja am letzten Wochenende geregnet, was die Lage grundsätzlich etwas entschärft habe.

jcg

 

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