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Bis zu 660 Brathähnchen auf einen Streich

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An schönen Tagen kann der unmotorisiert Rundfahrende am SlowUp um den Murtensee gut und gern eine Stunde auf das Poulet warten, das vom Riesengrill beim Bauernhof auf dem Gemeindegebiet von Salavaux vom Feuer genommen und verkauft wird. Es ist, wie Lukas Aeberhard, Leiter Eventmanagement bei der Micarna, sagt, der wohl einzige Grill dieser Art und einer der grössten der Welt.

Aeberhard rechnet vor: Der Grill besteht aus bis zu sechs Elementen mit je elf Spiessen. Pro Spiess können zehn Poulets in Standardgrösse aufgereiht werden. Somit brutzeln auf der eindrücklichen Anlage maximal 660 Poulets auf einmal und verströmen einen betörenden Duft. Die Elemente können laut Aeberhard den Bedürfnissen entsprechend angehängt oder wieder entfernt werden. Am letzten SlowUp stand der Grill mit fünf Elementen im Einsatz.

Lukullische Exklusivität

Der Riesengrill steht allen Migros-Genossenschaften für Anlässe zur Verfügung. Die Nachfrage ist laut Aeberhard gross. Hochsaison ist im Frühling und im Herbst. Der Grill werde jedoch nicht überall aufgestellt; dies, um die Exklusivität aufrechtzuerhalten und weil der logistische Aufwand doch beträchtlich sei. Bis zu zehn Personen stehen für den Grill im Einsatz, und da sind die Versorgung und der Service noch gar nicht eingerechnet.

Die zweite Generation

Die Geschichte des Grills hängt eng mit der Expo in Murten und dem SlowUp um den See zusammen. Die Micarna wollte für ihre Geflügelmarke Optigal etwas Besonderes und fand dies in einer Idee von Bastlern aus Ste-Croix VD. Diese hatten aus einem Jux heraus auf die Expo 2002 hin einen riesigen Grill konstruiert. «Es war eine ziemliche Bricolage, die in der ursprünglichen Variante von Muskelkraft per Velo bedient werden musste», erinnert sich Aeberhard schmunzelnd. «Wir fanden: Cool, eine gute Idee, und fragten sie, ob sie mit uns zusammenarbeiten wollten.»

Was heute in Salavaux zu sehen ist, ist die zweite Generation des Riesengrills. Die Wege der Waadtländer und von Micarna trennten sich, weil der Aufwand für die Hobbygrilleure zu gross wurde. Deshalb baute die Micarna ihren eigenen Riesengrill, entsprechend den modernsten Kenntnissen. Der «Königsgrill», wie er 2013 im Avry-Centre getauft wurde, lässt sich optisch kaum vom Original unterscheiden.

Es sei wichtig, dass die Poulets in der Grösse normiert seien, erklärt Aeberhard, damit das regelmässige Aufspiessen auch funktioniere. Die Poulets werden bei der Micarna gewürzt und präpariert; die aufwendige Versorgung mit Kühlwagen ermöglicht, dass am Ende des Tages keine Poulets weggeworfen werden müssen. «Das sind wertvolle Lebensmittel», betont Aeberhard. Was in der Kühle ist, bleibt in der Kühle. Und was gebraten wurde, wird schockgefroren und findet im Personalrestaurant dankbare Abnehmer.

Wie die Zahl der Teilnehmer am SlowUp variieren auch die Verkäufe. Über Zahlen will sich Aeberhard nicht äussern. «Die Poulets und der Grill sind ein Eyecatcher am SlowUp», sagt er nicht ohne Stolz.

Sommerzeit ist auchGrillzeit. In einer losen Serie gehen die FN Fragen rund um das Grillieren nach.

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