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Bischof Bernard Genoud muss einen Lungenkrebs behandeln

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Autor: walter buchs

«Seit vergangenem Samstag weiss ich, dass ich auf dem rechten Lungenflügel einen bösartigen Tumor habe. Eine Chemotherapie, die ambulant verabreicht wird, ist unabdingbar.» Dies hat der Freiburger Bischof Bernard Genoud am Montagnachmittag etwas ausser Atem, aber doch guter Dinge an einer kurzfristig einberufenen Medienkonferenz bekanntgegeben.

Beschränkung auf bischöfliche Aufgaben

Nach Beurteilung des behandelnden Arztes könne er sein Amt weiter ausüben. Er werde seine Arbeit auf die rein bischöflichen Aufgaben reduzieren. Die festgelegten Gottesdienste, Sitzungen, Treffen und die weiteren Aufgaben würden je nach Nebenwirkungen der Therapie von Woche zu Woche geplant. In 2 bis 3 Monaten werde man dann die Wirkung der Chemotherapie, die alle drei Wochen an drei Tagen verabreicht wird, beurteilen können.

«Ich kann auf eine enge und kompetente Zusammenarbeit meiner Mitarbeiter zählen», sagte Bernard Genoud im Bischofshaus in Freiburg mit ruhiger und zuversichtlicher Stimme. Er meinte dabei in erster Linie die ebenfalls an der Medienkonferenz anwesenden Generalvikare, Weihbischof Pierre Farine, Rémi Bérchier und Nicolas Betticher. Die Diözese dürfe unter seinem Gesundheitszustand nicht leiden, ergänzte der Bischof. Sollte das einmal der Fall sein, würde er sein Amt zur Verfügung stellen. «Meine Mitarbeiter sind so offen und ehrlich, dass sie es mir sagen würden, wenn es so weit ist», fügte er hinzu.

Information der Diözesanen

«Die Diözesanen haben ein Anrecht, über den Gesundheitszustand ihres Bischofs informiert zu sein», begründete Bernard Genoud seine proaktive Information. Nach den Ferien habe er Atemprobleme gehabt. Da habe man zuerst an Herzprobleme gedacht. Bei weiteren Untersuchungen sei dann das Krebsleiden auf der rechten Lunge diagnostiziert worden, ergänzte der 67-jährige Bernard Genoud.

Krebskrankheit von 2007 überwunden

Bereits kurz vor Weihnachten 2007 musste sich Bischof Genoud wegen einer Krebsgeschwulst operieren lassen. Damals ging es um die Blase. «Diese Angelegenheit ist heute ganz unter Kontrolle», stellte er gestern fest.

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