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Bischof Koch droht

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Untertitel: Suspendierung der liberalen Priester

Eine erste Massnahme, um die «Missbräuche» zu stoppen, sei eine klare Information, sagte Koch in einem Interview mit der «SonntagsZeitung». Wenn ein Seelsorger aber völlig uneinsichtig sei, so könne eine Suspendierung nicht ausgeschlossen werden.

Hinweise für das Abweichen einzelner Priester von der «reinen Lehre» sollen aus der Bevölkerung kommen. Katholische Gläubige sollen sich an den Bischof wenden, wenn sie in ihrem Glaubensempfinden verletzt seien, sagte Koch im Interview weiter. Bischof Koch sieht dieses Vorgehen nicht als Denunziation gegenüber allzu liberalen Priestern.
Die harte Haltung der Schweizer Bischöfe gegenüber liberal denkenden Priestern sei keine Folge des Papstbesuchs von Anfang Juni. Er habe schon 1998 ein Dokument zu Missbräuchen verfasst und an alle Seelsorgenden des Bistums geschickt. Die Bischöfe hätten nie etwas anderes gesagt als heute.
Die Schweizer Bischofskonferenz hatte an ihrer Versammlung von Ende Juni in Einsiedeln «zum Teil schlimme Missbräuche» in der Liturgie festgestellt. Zu den schwerwiegenden Fällen gehören für die Bischofskonferenz die Mitwirkung von Laien während des Hochgebets oder das gemeinsame Abendmahl von Protestanten und Katholiken.

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