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Bischöfe bleiben hart bei der Eucharistie-Regelung

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Protestanten dürfen die Kommunion bei der Eucharistiefeier der Katholiken weiterhin nicht empfangen. Die Schweizer Bischöfe bereiten dazu ein Grundsatzpapier vor. Es werde zu einem nicht näher genannten Zeitpunkt publiziert, teilte die Bischofskonferenz (SBK) gegenüber der Agentur Kipa mit. Die Normen seien schon beim Besuch der Bischöfe 2006 in Rom ein Thema gewesen. Es gebe eine Tendenz zu Unklarheit in der Lehre und es sei «auch auf ökumenischem Gebiet wichtig, Missbräuche zu vermeiden, die zum Indifferentismus in der Lehre führen oder dazu beitragen können», heisst es in einem Papier des Päpstlichen Rats zur Förderung der Einheit der Christen. Gerade bei gemischtkonfessionellen Hochzeiten tauche das Problem auf. Den Priestern werde empfohlen, bei gemischtkonfessionellen Hochzeiten keine Eucharistie zu feiern, damit evangelische Hochzeitsgäste nicht in Versuchung kämen, eine Hostie zu empfangen, schrieb die «Neue Zürcher Zeitung».

Der Evangelische Kirchenbund (SEK) wird sich Anfang Juni mit dem Thema beschäftigen. Ob das Papier beim Besuch der Bischöfe im Dezember in Rom angesprochen wird, ist nicht bekannt.Die Rom-kritische Organisation «Es reicht!» forderte die Bischofskonferenz zum Verzicht auf die Publikation des Grundsatzpapiers auf. Es sei ein Angriff auf die eucharistische Gastfreundschaft. kipa

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